Forschungsprojekt ViDemo ist abgeschlossen

Forschungsprojekt ViDemo ist abgeschlossen

 

Das DFG-geförderte Forschungsprojekt „Videoüberwachung von Versammlungen und Demonstrationen. Praxis und Wissensformen von Polizei und Protestierenden (ViDemo)“  unter Leitung von Peter Ullrich ist im April zu Ende gegangen.

In der letzten Phase entstanden noch viele Aufsätze. Sie widmen sich Videoüberwachung unter verschiedensten Aspekten – aus Sicht der Polizei und der davon Betroffenen. Im Kern geht es um ein Verständnis des Filmens von Demonstrierenden als Prozess, der polizeiliche Definitionsmacht sicherstellt („Definitionsmachtkette“). Zwei Aufsätze, die in Zusammenarbeit mit Philipp Knopp entstanden, widmen sich den Reaktionen von Protestierenden (u.a. Neutralisierungstechniken und dadurch ausgelöste „Spirale von Überwachung und Gegenüberwachung“) sowie den politischen Deutungen und Subjektivierungseffekten von Videoüberwachung.

Peter Ullrich wird die Hauptergebnisse am 11. Juli 2017 beim Forschungsinstitut für öffentliche und private Sicherheit (FÖPS) an der HWR Leipzig vorstellen.

 

 

Foto: watcher_and_watched_1692 by Pete @Flickr

https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcode

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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