Der 'Tank Man' wurde zur Symbolfigur der chinesischen Demokratiebewegung. Das Video, in dem er am Tiananmen allein eine Panzerkolonne stoppte, ging um die Welt (Foto: Deborah Kelly).

 
 

AK Soziale Bewegungen und Polizei

 

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Über den AK

Der Arbeitskreis Protest und Polizei hat sich auf der ipb-Jahrestagung 2016 neu gegründet.

Der AK Soziale Bewegungen und Polizei hat sich mit dem Ziel gegründet, die Entwicklungen im Protest Policing zu erforschen und zu diskutieren.Dazu gehören Strategien der Polizei auf Demonstrationen ebenso wie die Überwachung von Aktivismus durch Polizeien und andere Sicherheitsbehörden, der grundsätzliche Wandel der Institution Polizei, ihrer Strategien und Aus- wie Aufrüstung. Auch dem Protest und sozialen Bewegungen benachbarte Phänomene sollen zur Diskussion stehen, bspw. Riots, Crowd-Policing, das Verhältnis von Polizei und Politik, Rassismus usw.

Team

Ansprechpartner ist Peter Ullrich (ullrich(at)ztg.tu-berlin.de).

Aktuelles

Veranstaltungen

Workshop des „Arbeitskreises ‚Soziale Bewegungen und Polizei’“
des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) am 13.10. 2017
zum Thema

Selektivität im Protest Policing:
Gruppen, Situationen, Kontexte


Programm

Teil I: Selektives Polizieren

Vortrag

Daniela Hunold (Deutsche Hochschule der Polizei, Münster):
Wahrnehmungs- und Deutungsmuster linken und rechten Protests in der Polizei

Astrid Jacobsen (Polizeiakademie Niedersachsen) Kommentierung und Kurz-Input:
Annäherungen an Protest Policing: Einblicke in die Ausbildung von
PolizeikommissarsanwärterInnen

Vortrag

Philipp Knopp (Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin):
Social Sorting und Subjektivierung. Aspekte des Umgangs von Demonstrierenden mit
polizeilicher Videoüberwachung

 

Teil II: Reflexion zum Polizeieinsatz bei G20 und seine Folgen

Bestandsaufnahme: Kurzinputs und Diskussion

Peter Ullrich (Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin): Protest Policing zum G20-Gipfel und
die Versammlungsfreiheit. Zwölf Thesen.

Stephanie Schmidt (Seminar für Volkskunde/Kulturgeschichte, Universität Jena): Über
Demonstrationsbeobachtung am Beispiel von G20

Moritz Sommer (Institut für Soziologie, FU Berlin): Einblick in die Ergebnisse
der Demonstrationsbefragungen bei G20-Demonstrationen

Polizeireform: Kurzinputs und Diskussion

Rafael Behr (Akademie der Polizei Hamburg): Polizei auf dem Weg zur Militarisierung?
Organisationskulturelle Reflektionen zu G20

Michael Plöse (HU Berlin & Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR): Reform der Polizei:
Notwendige Schritte für Gesetzgebung, Polizeiorganisation und Kontrolle der Polizei

 

Organisation: Daniela Hunold (Deutsche Hochschule der Polizei, Münster), Andrea Kretschmann (Centre
Marc Bloch, Berlin), Peter Ullrich (TU Berlin)

 
 
 
 
  • Zum Beispiel wurde jetzt bei den Protesten gegen G20 gesagt, diese Eskalation der Gewalt sei einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Da sage ich: Nun mal langsam. Wir hatten massive Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin, wir hatten die ausländerfeindlichen Attacken in Rostock-Lichtenhagen, wir hatten den Terrorismus der 70er und 80er Jahre, wir hatten gewaltsame Konflikte in Brokdorf und anderswo. Ganz zu schweigen vom Ausmaß der Gewalt in anderen Ländern.

    die tageszeitung, 16.9.2017: „Ich lege auch die wunden Punkte einer Bewegung offen“

    Prof. Dr. Dieter Rucht, Vorsitzender des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung
     
 

Anstehende Termine

  1. Politik von unten: Weltgesellschaft und Globalisierung sozialer Bewegungen

    30. Oktober, 18:00 - 19:30
  2. Politik von unten: Digitale Protestakteure

    13. November, 18:00 - 19:30
  3. ipb-Jahrestagung

    24. November, 10:00 - 25. November, 17:00