Swen Hutter in der SZ

 

Die Volksparteien haben in ganz Europa massiv an Stimmen eingebüßt. Überrascht Sie der Ausgang der Europawahl?

Großartig überrascht war ich zunächst nicht. Der Trend weg von den großen Volksparteien – gerade auch in Deutschland – ist nun schon seit einiger Zeit virulent. Und die Zeit war reif für die Grünen, Umweltbewegungen wie “Fridays for Future” haben sicher ihren Anteil daran. In Deutschland haben die etablierten Parteien, insbesondere die Unionsparteien und die FDP, nicht gut auf die Jugendlichen reagiert. Das wurde als Schulschwänzen abgetan oder man sprach den Aktivisten die Kompetenz ab, sich zu Umweltfragen zu äußern – wie das FDP-Chef Christian Lindner getan hat. Das war unglücklich.

SZ, 27.05.2019: “Ein großes Beben”

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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