Simon Teune in der taz

 

In Hamburg ist auf der Strecke geblieben, dass gegen den G20-Gipfel die größte Demonstration seit Jahrzehnten auf der Straße war. Langfristig hat die Gewalt bei Gipfelprotesten auch einen Nebeneffekt, der das Gegenteil bewirkt. […] Sie hat die Gipfel zu Medienereignissen gemacht, zu denen sich Tausende Journalist*innen akkreditieren. Die Redaktionen geben diesen Ereignissen viel Platz, der auch mit hintergründigen Artikeln gefüllt wird. Das ist ein Grund, warum Globalisierungskritik zum Teil in den Mainstream gelangt ist.

die tageszeitung, 4.10.2017: „Bei Protesten Handbremse anziehen“

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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