Simon Teune im Kurier

 

Es gibt eine Krise und Neuordnung der repräsentativen Demokratie, in der Parteien als negativ angesehen werden. Und der Begriff der Bewegung weckt positive Assoziationen von Aufbruch und Veränderung. […] Aber man ist keine Bewegung, nur weil man sich so nennt. Wenn man das nur tut, um auf der Welle der Parteienverdrossenheit zu reiten und Wählerstimmen einzufangen, dann ist das ein Etikettenschwindel. Es gibt in einer Bewegung keine Organisation von oben nach unten, es gibt eine gleichberechtige Beteiligung, es bestehen immer Vielfalt und Unterschiede –das alles läuft einem Projekt zuwider, das auf die Maximierung von Wählerstimmen ausgerichtet ist.

Kurier, 6.7.2017: Kurz’ Bewegung “hat Züge einer Panikreaktion”

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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