Simon Teune im Deutschlandfunk Kultur

 

Wenn es mir um so was geht wie die psychologischen Effekte der Vereinzelung oder ökonomische Folgen von den Corona-Maßnahmen, dann kann man nur sagen, das kommt angesicht der schrillen Töne bei diesen Demonstrationen nicht mehr an. Wen so etwas umtreibt, den kann man dann auch nur raten, Proteste zu organisieren, die tatsächlich diesen Schwerpunkt haben, und man kann solche Proteste auch so organisieren, dass sich Menschen mit Umsturz-Phantasien nicht eingeladen fühlen.

Deutschlandfunk Kultur, 31.08.2020: „Nicht pauschal urteilen, aber klare Grenzen ziehen“

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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