Simon Teune bei medienMITTWEIDA

 

Die Entwicklung in Deutschland ist relativ eindeutig. Es gibt keine gerade Linie, die nach oben zeigt, aber Wellen, die sich auf einem höheren Niveau immer wieder stabilisieren. Das heißt, es gibt Mobilisierungswellen, bei denen viele Leute auf die Straße gehen, dann gehen wieder weniger. Wenn danach neue Proteste anfangen, beginnen diese auf einem neuen Level. Das ist aber auch regional sehr unterschiedlich. Es gibt einzelne Städte, in denen sich in den letzten zehn Jahren die Zahl der Proteste verdoppelt hat.

medienMITTWEIDA, 22.11.2019: So protestiert Deutschland heute

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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