Simon Teune im Interview mit der HNA

 

Was nützt ein gerufenes “Wir sind mehr!” gegen eine Minderheit , die in ihrer Ideologie unerschütterlich scheint?
Solche Proteste haben mehrere Adressaten. An die Täter und die unterstützenden Millieus geht das Signal: Wir schweigen dazu nicht. Den Menschen, die von Rechten angegriffen werden, zeigen die Proteste: Ihr seid nicht allein. Und schließlich sind die Proteste an die Öffentlichkeit und an die Politik gerichtet. An sie geht die Botschaft: Die im Grundgesetzt garantierten (…) Rechte sind in Gefahr und es ist die Aufgabe des Staates, die Würde aller Menschen in Deutschland zu schützen. 

HNA, 28.12.2019, “Wir schweigen dazu nicht”

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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