Sabrina Zajak bei der Deutschen Welle

 

Auf der einen Seite gibt es die sozial-privilegierten, kosmopolitischen, öko-liberalen Pariser-Eliten, auf der anderen Seite sind die Menschen, die sich abgehängt fühlen. Die soziale Ungleichheit spielt eine große Rolle. Und Benzin ist ein wichtiger Faktor: Es sind nicht die Pariser, die auf das Auto angewiesen sind, sondern die ländliche oder mittelstädtische Bevölkerung, die ihr Auto braucht. Und die Themen des Protests haben sich ausgeweitet: Es geht um soziale Ungleichheit, um die “Égalité”, um ungleiches Einkommen. Grob gesprochen: Es geht um die soziale Frage.

dw.com, 7.12.2018: “Gelbe Westen” in Frankreich: Erreicht die Protestwelle auch Deutschland?

 

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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