Priska Daphi und Gisela Notz in der Frankfurter Rundschau

 

Als Bezugspunkt über die Spektren hinweg dient ’68 zeitgenössischen Antikapitalisten bis heute, berichtet Protestforscherin Priska Daphi von Interviews mit „Blockupy“-Aktivisten. Die Chiffre stehe hier für die Geburtsstunde einer neuen linken Tradition, jenes neuen Politikverständnis jenseits der Institutionen. Der Allgemeinplatz, heute werde ja gar nicht mehr protestiert, stimme nicht. […] „Die Frauenbewegung war die erfolgreichste soziale Bewegung, die es überhaupt gegeben hat“, stellt auch Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz im Gespräch mit Wilke und Historikerin Christina von Hodenberg fest. Wir müssen heute „aufpassen, dass das Rad der Zeit nicht zurückgedreht wird“.

Frankfurter Rundschau, 30.04.2018: Von Träumen und Trümmern What’s left: Die Römerberggespräche fragen nach dem Erbe von ’68 – und ob man es bergen sollte.

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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