Mit der Auflösung der Protestcamps auf der Halbinsel Entenwerder und dem schnellen Eingreifen bei der “Welcome to hell”-Demonstration sei eine Spirale der Gewalt in Gang gesetzt worden. Soziologe Ullrich spricht von einer “Kriegslogik”. Diese sei bereits vor dem G20-Gipfel von einigen militanten Linksradikalen aufgebaut worden. Aber auch die Polizei habe im Vorfeld “Horrorszenarien” heraufbeschworen und später durch das eigene Eingreifen freigesetzt. “Das entspricht nicht einem modernen Verständnis von Versammlungsrecht”, sagt Peter Ullrich.

Berliner Morgenpost, 10.7.2017: “Hamburg war ein Rückfall in die 80er-Jahre”