Peter Ullrich im Deutschlandfunk

 

Doch Ullrich ist sich nicht sicher, ob eine effektive Reglementierung dieser Social-Media-Tätigkeiten wirklich aus der Polizei selbst heraus möglich ist. Denn diese sei zwar gut darin, schnell die Bevölkerung über wichtige Dinge zu informieren, doch gleichzeitig würde sie auch oftmals voreilig Botschaften herausgegeben, die dank des großen Vertrauens in die Polizei immer wieder Verbreitung fänden, ohne noch einmal auf Korrektheit geprüft zu werden. Dazu würden auch politische Botschaften in Tweets, Delegitimierung von Demonstrationen und Falschdarstellungen von Verletztenzahlen gehören.

Deutschlandfunk, 31.08.2019: Selfiestick und Schlagstock

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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