Moritz Sommer in der NOZ

 

Moritz Sommer vom Institut für Protest-und Bewegungsforschung in Berlin berichtet unserer Redaktion, wie “Fridays for Future” die jetzigen Ausmaßen erreichen konnte und was die Proteste mit den Demonstranten selbst macht. Einen Nährboden habe es bereits vor dem ersten Streik gegeben. Der Streit um den Hambacher Forst habe junge Leute bewegt. Es brauchte nur noch einen Zünder: und das war Greta Thunberg. Die Demonstranten seien keine “Nein-Sager”, sie stellen sich nicht gegen etwas, sondern fordern die Einhaltung des bestehenden Versprechen – das Pariser Abkommen. Wichtig sei auch, dass die Bewegung ein Gesicht hat. Regelmäßige und stets präsente Aktionen seien aber ohne eine gute Organisation nicht möglich. Tatsächlich ist “Fridays for Future” längst mehr als ein Schülerstreik, es ist ein starkes Netzwerk mit effektiven Strukturen.

Neue Osnabrücker Zeitung, 10.06.2019: Warum “Fridays for Future” den Grünen auch schaden könnte

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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