Dieter Rucht in der taz

 

Zum Beispiel wurde jetzt bei den Protesten gegen G20 gesagt, diese Eskalation der Gewalt sei einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Da sage ich: Nun mal langsam. Wir hatten massive Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin, wir hatten die ausländerfeindlichen Attacken in Rostock-Lichtenhagen, wir hatten den Terrorismus der 70er und 80er Jahre, wir hatten gewaltsame Konflikte in Brokdorf und anderswo. Ganz zu schweigen vom Ausmaß der Gewalt in anderen Ländern.

die tageszeitung, 16.9.2017: „Ich lege auch die wunden Punkte einer Bewegung offen“

 
 
 
 
 
  • Was Kunst und Protest verbindet ist die Wahrnehmung der Welt als offen und gestaltbar und dass es bei beiden darum geht, das, was wir in der  Gesellschaft vorfinden so zu gestalten, dass auch etwas Neues in die Welt kommt.

    Deutschlandfunk Kultur, 30.6.2021: Kunst und Protest – Clevere Strategie oder Störung der Ordnung?

    ipb-Vorstand Dr. Simon Teune, IASS Potsdam
     
 

Das ipb bei Twitter