Dieter Rucht in der taz

 

Zum Beispiel wurde jetzt bei den Protesten gegen G20 gesagt, diese Eskalation der Gewalt sei einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Da sage ich: Nun mal langsam. Wir hatten massive Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin, wir hatten die ausländerfeindlichen Attacken in Rostock-Lichtenhagen, wir hatten den Terrorismus der 70er und 80er Jahre, wir hatten gewaltsame Konflikte in Brokdorf und anderswo. Ganz zu schweigen vom Ausmaß der Gewalt in anderen Ländern.

die tageszeitung, 16.9.2017: „Ich lege auch die wunden Punkte einer Bewegung offen“

 
 
 
 
 
  • Corona hat große Wunden in der Gesellschaft aufgerissen. Das Misstrauen dieser Menschen gegen den Staat und der Wissenschaft ist nicht einfach weg mit dem Ende der Krise. Das ist ein immenser Schaden für unsere Demokratiequalität.

    mdr.de, 8.1.2022: Protestforscher: “Uns erwartet großes Reinemachen nach Ende der Corona-Pandemie”

    ipb-Vorstand Dr. Piotr Kocyba, TU Chemnitz
     
 

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