Studie zum Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland

 

Jugendliche in Ostdeutschland nehmen das Engagement in die eigenen Hände. Zu diesem Schluss kommt die Studie von Jochen Roose und Franziska Scholl zu Engagement ostdeutscher Jugendlicher, die für die Otto Brenner Stiftung in einem Projekt der Inititive für Protest- und Bewegungsforschung in Kooperation mit der TU Berlin erstellt wurde. Während in Westdeutschland jüngere Menschen unterdurchschnittlich engagiert sind, gilt dies für Ostdeutschland nicht. In der weniger ausgebauten zivilgesellschaftlichen Infrastruktur Ostdeutschlands nehmen die jungen Menschen die Organisation stärker in die Hand, haben dadurch mehr Gestaltungsspielraum, müssen aber auch mehr Verantwortung übernehmen.

Foto: „Jugendfeuerwehr“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Neben diesem gibt es eine Reihe weiterer Ergebnisse in der Studie zur sozialstrukturellen Verteilung von Engagement -Vergleich, zur Einbettung des Engagements in die Lebenswelt und Freizeitgestaltung sowie den Zusammenhang von Organisationsmitgliedschaften und Engagement. Ausführlich geht die Studie jeweils auf die Unterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland sowie die Unterschiede zwischen Jüngeren und Älteren ein.

In einer Kurzfassung ist die Studie als Arbeitspapier der Otto Brenner Stiftung erschienen. Die ganze Studie kann als ipb working paper heruntergeladen werden.

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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