Standing up for Science – Ein Dokumentarfilm von Dieter Rucht

Standing up for Science – Ein Dokumentarfilm von Dieter Rucht

 

Der Dokumentarfilm „Standing up for Science“ von IPB-Vorstandsmitglied Dieter Rucht ist nun auf Youtube verfügbar.  

 

Unter dem Motto „March for Science“ fanden am 22. April 2017 in vielen Städten der Welt Protestversammlungen und -märsche statt. Den Auslöser dieser Aktivitäten bildeten die vor allem in den USA erkennbaren Versuche, wissenschaftliche Freiheiten und Infrastrukturen aus politischen Gründen zu beschneiden und „alternative Fakten“ zu behaupten.

Der Dokumentarfilm von Dieter Rucht rückt den March for Science in Washington, D.C. in den Mittelpunkt.

Der Film (in englischer Sprache) zeigt die Reise einer Gruppe von Studierenden von Pennsylvania nach Washington, den Ablauf der Ereignisse vor Ort, vor allem aber auch die Herausforderungen, die mit der Vorbereitung und Organisation verbunden waren.

Der Film zeigt anschaulich, wie der March for Science zustande kam, wer die Organisatoren und Initiatoren waren und welcher organisatorische Aufwand hinter der Bewegung steckte. Vor allem aber macht der Film deutlich, wie schwer es ist, wissenschaftliche Neutralität und politisches Engagement zu verbinden. Der Dokumentarfilm ist Teil eines größeren Projekts von Dieter Rucht, in dem er die progressiven zivilgesellschaftlichen Initiativen in den USA untersucht.

 


 

Standing up for Science
Video documentary by Dieter Rucht
(in English, 46 min., 2018)

The March for Science attracted thousands of people in many parts of the globe on April 22, 2017. These protest events were triggered especially by
attempts of the US government to curb – for political reasons – scientific freedom, to cut infrastructures and to proclaim “alternative facts.”

The documentary focuses on the March for Science in Washington, D.C. It shows the journey of a group of students from Pennsylvania to Washington, the course of the event in the capital and, above all, the challenges regarding the preparation of the march from the viewpoint of four key organizers. Their statements illustrate the difficulties to reconcile scientific neutrality with political engagement.

 

Bild: Molly Adams@Flickr, Creative Commons 3.0

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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