Spendenaufruf 2018

1.882€ von 7.500€ gespendet
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Spendensumme: 20,00€

Unabhängige, selbstorganisierte Forschung kostet Geld… Wir wollen die Arbeit des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung langfristig finanzieren – darum brauchen wir Ihre Unterstützung!

***English version***

Worum geht es?

Proteste sind allgegenwärtig – von der Nachbarschaftsinitiative gegen eine Umgehungsstraße zur Revolte in autoritären Regimen, von rechtsradikalen Aufmärschen zu mit Graffiti versehenen Wänden. Trotz der offensichtlichen Bedeutung von Protesten und sozialen Bewegungen für die Demokratie ist die Forschung dazu schlecht aufgestellt. Wenn öffentlich über Proteste geredet wird, sind Klischees und ein kurzsichtiger Blick weitverbreitet. Es fehlt häufig an fundiertem Wissen und der Einordnung aktueller Ereignisse. Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) will diese Lücke füllen.

Dabei verstehen wir Forschung zu Protesten als öffentliche Wissenschaft. Dafür organisieren wir uns selbst in einem Netzwerk von über einhundert Forschenden und bringen uns in öffentliche Debatten ein – z.B. in den Bewegungsgesprächen, bei unseren Jahrestagungen, über die Medien und die frei zugänglichen ipb working papers.

Gemeinsam starten wir kurzfristige Forschungsprojekte wie die Befragung von Demonstrierenden (u.a. bei Pegida und den Protesten gegen TTIP), aber auch Projekte mit längerem Atem wie „Mapping #NoG20“, mit dem wir die Gewalteskalation beim Hamburger G20-Gipfel besser verstehen wollen. Wir sind dabei keinem Auftragsgeber verpflichtet, sondern folgen unseren wissenschaftlichen Interessen in öffentlicher Verantwortung.

Warum spenden?

Das ipb funktioniert anders als andere Einrichtungen im Wissenschaftsbetrieb. Ein Großteil der Arbeit leisten wir unbezahlt. Um die ehrenamtliche Arbeit zu koordinieren und falls möglich in bezahlte Arbeit zu überführen, brauchen wir eine kontinuierlich arbeitende Geschäftsführung. Bisher finanziert sich das Institut ganz überwiegend aus den Beiträgen seiner Mitglieder. Diese können die laufenden Kosten allerdings schon seit einiger Zeit nicht mehr decken.

Über die Spenden möchten wir die Finanzierung der Geschäftsstelle (ein Büroraum und ein Minijob) für dieses und das nächste Jahr sicherstellen. Dafür werden 7.500 Euro benötigt. Das Geld verschafft uns Luft, um andere Finanzierungsmodelle anzugehen, mit denen wir die Lücke dauerhaft schließen können.

Durch eine transparente Finanzierung bleiben wir glaubwürdig – für Protestakteure und die Zivilgesellschaft ebenso wie für die breite Öffentlichkeit und die wissenschaftliche Community.

Wie kann ich spenden?

Das ipb wird getragen vom Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., über den Spenden von der Steuer absetzbar sind. Ganz besonders freuen wir uns über Daueraufträge um langfristig planen zu können. Schon ein paar Euro im Monat helfen uns dabei. Falls gewünscht, schicken wir Ihnen natürlich eine ausführliche Spendenquittung.

Um einen regelmäßigen Bankeinzug (Lastschriftmandat) einzurichten, schreiben Sie uns eine E-Mail mit ihren Kontodaten und den gewünschten Intervallen an info@protestinstitut.eu unter dem Betreff „Spenden für unabhängige Bewegungsforschung“. Dann ziehen wir die gewünschte Summe bequem von Ihrem Konto ein.

Um eine einmalige oder dauerhafte Spende per Überweisung zu tätigen, geben Sie als Verwendungszweck „Spende für unabhängige Bewegungsforschung“ an. Die Überweisung geht an:

Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V.
IBAN: DE90 4306 0967 1147 0403 00
BIC: GENODEM1GLS
Bank: GLS Gemeinschaftsbank

Alternativ zur Spende gibt es auch die Möglichkeit Mitglied oder Fördermitglied zu werden und damit die Arbeit des Instituts mitzugestalten.

Die Angabe der E-Mail-Adresse in der Eingabemaske des Spendentools dient allein dem Versenden der Spenden-Bestätigung. Falls gewünscht, kann hier auch eine nicht existierende Adresse eingegeben werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Das Bild zur Kampagne

Die Collage zu unserer Spendenkampagne ist von unserer Kollegin Beth Gardner. Vielen Dank, dass wir sie nutzen dürfen!