Projekttitel

Mapping #NoG20. Dokumentation und Analyse der Gewaltdynamik im Kontext der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017

Projektzusammenhang

Kooperation des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb), des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) und des Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der Technischen Universität Berlin als Konsortialführer mit weiteren Einrichtungen und Wissenschaftler/innen

Finanzierung

Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, ZEIT-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung

Laufzeit

11/2017-08/2018

Beteiligte Wissenschaftler_innen

Projektkoordination
Dr. Stefan Malthaner (HIS)
Dr. Simon Teune (ipb/ZTG, TU Berlin)
Dr. Dr. Peter Ullrich (ipb/ZTG, TU Berlin)

Wissenschaftlicher Beirat
● Prof. Dr. Rafael Behr (Akademie der Polizei Hamburg)
● Prof.in Dr. Dr. h.c. mult. Donatella della Porta (Centre of Social Movement Studies, Scuola Normale Superiore (SNS) Florenz/ipb)
● Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer (Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Bielefeld)
● Prof. Dr. Wolfgang Knöbl (HIS)
Prof. Dr. Dieter Rucht (ipb/Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)

Im Forschungsverbund beteiligt sind zudem
● Prof. Dr. Rafael Behr (Akademie der Polizei Hamburg)
● Ass.-Prof. Dr. Fabian Frenzel (University of Leicester/TU Berlin/ipb)
● Dr. Eddie Hartmann (Universität Potsdam, Fachgruppe Soziologie)
● PD Dr. Sebastian Haunss (SOCIUM, Universität Bremen/ipb)
● Thomas Hoebel (Universität Hannover)
● Prof. a.d. PA Astrid Jacobsen (PA Niedersachsen)
● Dr. Nadja Maurer (Hamburger Institut für Sozialforschung)
● Micha Plöse (HU Berlin/HWR)
● Stephanie Schmidt (ipb/Universität Jena)
● Dr. Nils Schuhmacher (Universität Hamburg, Fachbereich Kriminologische Sozialforschung/ipb)
Moritz Sommer (FU Berlin/ipb)
● Roman Thurn (LMU München)

Forschungskooperation besteht darüber hinaus mit
● Dr. Daniela Hunold (ipb/DHPol)

Zusammenfassung

Die Gewalteskalation im Kontext der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 ist in ihrer Komplexität nur schwer zu erfassen. Um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, müssen nicht nur die Handlungslogiken und Interaktionen einer Reihe heterogener Akteursgruppen rekonstruiert werden, sondern auch die raum-zeitliche Entwicklung des Geschehens. Das Projekt Mapping #NoG20 nimmt eine detaillierte, datengesättigte, Dokumentation der Ereignisse zur Grundlage, um exemplarisch zu analysieren, welche Bedingungen zur Gewalt führten und wie diese gerahmt und in konkurrierende Narrative eingewoben wurde. In dem Projekt kooperieren eine Reihe von Sozialwissenschaftler_innen und das Investigativressort von ZEIT Online mit dem Ziel, einen nüchternen, faktenbasierten Beitrag zur öffentlichen Debatte über die G20-Proteste zu leisten.