Projekttitel

Expertise zur Flüchtlingsaufnahme in den Ländern und Kommunen

Finanzierung

Robert Bosch Stiftung

Laufzeit

Juli 2014 – Februar 2015

Beteiligte Wissenschaftler_innen

Jutta Aumüller (DESI), Celine Biesenkamp, Priska Daphi

Beteiligte Institutionen

Technische Universität Berlin, Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI)

Zusammenfassung

Nach einer längeren Phase rückläufiger Asylbewerberzahlen hat die Neuzuwanderung von Flüchtlingen in den vergangenen Jahren wieder stark zugenommen. Dies stellt Kommunen und Länder vor große Herausforderungen, die sowohl die Unterbringung als auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Flüchtlinge betreffen.

Ziel der Expertise ist es, verschiedene Formen der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen zu identifizieren und Empfehlungen für eine verbesserte Aufnahme der Flüchtlinge zu schaffen. In einem ersten Teil werden hierzu die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen und ihre Umsetzung in verschiedenen Kommunen verglichen. Hierbei sollen gute Praktiken der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen in 10 Kommunen mit unterschiedlicher Größe, geographischer Lage und Sozialstruktur identifiziert werden.

In einem zweiten Teil werden die Reaktionen in der lokalen Bevölkerung untersucht – sowohl hinsichtlich der Diskurse zu Flüchtlingen in der Lokalpresse als auch in Bezug auf zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge. Auf der Grundlage von Experteninterviews und Analysen der Lokalpresse werden hierbei Reaktionen auf konkrete Unterkünfte in verschiedenen Kommunen verglichen – Kommunen mit guten Praktiken der Flüchtlingsaufnahme (s. Teilprojekt 1) und solchen, in denen die Möglichkeiten zur verbessersten Aufnahme und Integration von Flüchtlingen nicht voll ausgeschöpft werden.

Download

Jutta Aumüller, Priska Daphi und Celine Biesenkamp: „Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen. Behördliche Praxis und zivilgesellschaftliches Engagement. Expertise gefördert und herausgegeben von der Robert Bosch Stiftung“ (Link zur pdf-Datei)