Melanie Müller als Promotionsstipendiatin am Institut

 

Seit Mitte September ist Melanie Müller Promotionsstipendiatin am IPB. Sie arbeitet an ihrer Promotion über die Auswirkung von Transnationalisierungsprozessen auf lokale soziale Bewegungen am Beispiel der Klimakonferenz in Südafrika. Ziel während der Zeit am Institut für Protest- Bewegungsforschung ist die Weiterentwicklung des Theorieteils und die Verschriftlichung erster Ergebnisse aus zwei Forschungsaufenthalten in Südafrika. Zudem soll ein Buchbeitrag für einen Sammelband entstehen, der sich mit dem Framing von „Environmental Justice“ in Südafrika beschäftigt.

Darüber hinaus organisiert sie mit anderen Wissenschaftler_innen den Aufbau eines Arbeitskreises zu sozialen Bewegungen in Afrika, der die Forschung in Deutschland zu dem Thema bündeln soll und neben der Debatte über die sozialen Bewegungen in verschiedenen afrikanischen Ländern auch die Frage der Übertragbarkeit der Bewegungsansätze auf den afrikanischen Raum stellt. In diesem Zusammenhang wird sie am 25. November im „Kolloquium von unten“ gemeinsam mit Bettina Engels eine Diskussion mit dem Thema „Southern Struggles, Northern Theory“ moderieren.

Seit Oktober 2011 promoviert Melanie Müller an der Freien Universität und wird seit Juli 2012 durch ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt finanziert. Von 2005 bis 2010 studierte sie Politikwissenschaften, Soziologie und VWL an der Universität Potsdam und schloss ihr Studium 2010 mit einem Diplom in Politikwissenschaften ab.

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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