Kolloquium „Politik von unten“ Programm Winter 2020/21

 

9. November 2020

17.00 Uhr Batuhan Eren: „Love is over, this is going to be Turkey!“: Cathartic Resonance Between the June 2013 Protests in Turkey and Brazil
18.00 Uhr Jasper Finkeldey: Save our iMfolozi Wilderness: Conservation community and contested coal mining

14. Dezember 2020

17.00 Uhr Viktoria Reisch: Extraktivismus und zivilgesellschaftlicher Handlungsraum im Norden Chiles
18.00 Uhr Viviana Uriona: Community-Radios als gegenhegemoniales Projekt am Beispiel Argentiniens

11. Januar 2021

17.00 Uhr Nadja Lüttich: Kollektive Bildungsprozesse in sozialen Bewegungen
18.00 Uhr Rainald Manthe: Warum treffen sich soziale Bewegungen?

8. Februar 2021

17.00 Uhr Svenja Spyra: Genealogische Perspektiven auf Fem(me)ininität in deutschen lesbischen und queeren feministischen Zusammenhängen der Gegenwart
18.00 Uhr Lisa Hahn: Gerichtsverfahren als Politik von unten

Einwahllink: https://conference.sixtopia.net/b/ins-w73-wug

Im Kolloquium „Politik von unten“ werden Forschungsprojekte und Texte zu kollektivem politischem Handeln diskutiert. Dies umfasst unter anderem die Themen politische Mobilisierung, Protest, soziale Bewegungen und Revolutionen. Beiträge aus verschiedenen Disziplinen sind ausdrücklich erwünscht.

Das Kolloquium soll einen gemeinsamen Ort für die verstreute Forschung zu einer Politik von unten schaffen, an dem konzentriert auf hohem Niveau diskutiert wird. Gleichzeitig soll es eine Möglichkeit sein, Forscher_innen mit ähnlichen Interessen regelmäßig zu treffen.

Der für zur Diskussion bestimmte Text wird im Vorfeld über eine separate Mailingliste verschickt und als bekannt vorausgesetzt. Diskutiert werden zum einen Entwürfe von Aufsätzen/Kapiteln (in der Regel vor der Publikation); zum anderen Forschungsprojekte, die den Entwurfsstatus überschritten haben. Die Diskussion orientiert sich an Tilly’s rules of etiquette. Die Arbeitssprache (DE – deutsch / EN – englisch) ist für jedes Datum einzeln festgelegt.

Alle, die regelmäßig am Kolloquium teilnehmen wollen, können sich auf der Mailingliste eintragen, über die Texte im Vorfeld verschickt werden. Wer zu einzelnen Sitzungen kommen möchte, verfolgt die Einladungen über die deutschsprachige Bewegungsforschungsliste und findet dort jeweils eine Adresse über die der aktuelle Text zu beziehen ist. Bei Fragen steht Simon Teune (teune(at)ztg.tu-berlin.de) zur Verfügung.

Das Kolloquium „Politik von unten“ wird seit Beginn des Jahres 2011 vom Arbeitskreis soziale Bewegungen der DVPW  in wechselnden institutionellen Kooperationen organisiert. Zurzeit findet das Kolloquium in Zusammenarbeit mit dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung als Videokonferenz statt. Organisiert wird es von Débora Medeiros, Jannis Grimm, Elias Steinhilper und Simon Teune.

Für jeden Termin sind zwei getrennte Diskussionen vorgesehen, an denen man sich auch einzeln beteiligen kann. Um die erste Diskussion zu verlassen oder um zur zweiten dazu zu stoßen, ist ab 17.50 Uhr eine Bildschirmpause vorgesehen.

 
 
 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

 

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

Das ipb bei Twitter