Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen erschienen

Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen erschienen

 

Unser AK Poststrukturalistische Perspektiven hat ein Handbuch zu Poststrukturalistischen Perspektiven auf sozialen Bewegungen veröffentlicht. Die Sprecher*innen des AK, Judith Vey, Johanna Leinius und Ingmar Hagemann haben als Herausgeber*innen eine Vielzahl spannender empirischer Analysen über soziale Bewegungen in in der Tradition poststrukturalistischer und/oder postfundamentalistischer Ansätze zusammengebracht. Es bietet einen systematischen und vergleichenden Überblick und bietet so eine schnelle Orientierung.

Das Handbuch zeigt so die Vielfalt der Möglichkeiten auf, Protest und soziale Bewegungen aus einem gesellschaftstheoretisch inspirierten Blickwinkel heraus zu analysieren. Durch die poststrukturalistische Blickverschiebung radikaler Kontingenzakzeptanz werden neue Facetten von sozialen Bewegungen sicht- und analysierbar. Zugleich war es ein wichtiges Anliegen, diese oftmals komplexen Ansätze in konkrete Forschungspraxis zu übersetzen. Das Handbuch verbindet daher Theorie und Praxis: In allen Beiträgen sind die theoretischen Ansätze und Prämissen sowie deren Anwendung anhand eines oder mehrerer empirischer Beispiele dargestellt. Dieser Brückenschlag macht das Handbuch zu einer wertvollen Ressource für alle, die aus einer gesellschaftstheoretischen Perspektive verstehen wollen, wie soziale Bewegungen funktionieren und was diese über die Problemlagen unserer Gesellschaften aussagen können. Es eignet sich daher gleichermaßen für Studierende und Nachwuchsforscher*innen sowie etablierte Forscher*innen.

Das Handbuch ist bei Transcript erschienen und frei zum Download verfügbar.

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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