
New Book – Demobilising the Far Right: How Societal Actors Counter Far-Right Social Forces by Michael Zeller
by Michael Zeller (LMU) What can be done to counter far-right social forces? These movements,
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

by Michael Zeller (LMU) What can be done to counter far-right social forces? These movements,

[ipb beobachtet] Wo steht die Klimabewegung heute? Anna Fünfgeld und Lea Frerichs geben einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen der Klimaproteste und das Potenzial von Klimaklagen.

Unsere Salonreihe Bewegte Gespräche geht weiter! Diesmal mit dem Thema: Demokratie unter Druck, Protest in Bewegung – Was wir von No Kings und Anti-ICE lernen können

Der diesjährige Workshop des AK „Soziale Bewegungen und Polizei“ widmet sich den staatlichen Reaktionen auf Mobilisierungen im Kontext des Israel-Palästina Konflikts. Es sind Beitragsvorschläge in deutscher und englischer Sprache möglich. Deadline: 30. Juli.

The program for ipb’s 2026 annual conference is now out and registration is open. Learn more about the conference and join our discussion on „Brain-Twisters of Social Movement Reseach“ on 5-6 October 2026 in Berlin.

[ipb beobachtet] Wie verändert sich die Diskussion über das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland? Elisabeth Wiesnet zeichnet eine Verschiebung der Wissensordnung nach: weg von strafrechtlichen und moralischen Deutungen hin zu reproduktiver Gerechtigkeit.

On 5 & 6 October, the ipb will hold their annual conference at Berlin’s Humboldt University. In an experimental format we will organize our discussions along central questions of social movement research. Get involved, send your answer or add your question by April 17th.

Seit 2025 wird der AK als DFG-Netzwerk „Poststrukturalistische Protest- und Bewegungsforschung: Ein multiperspektivischer Analyseansatz (POPMAP)“ fortgeführt. In diesem DFG-Netzwerk arbeiten Forscherinnen aus verschiedenen Disziplinen, die alle das gemeinsame Ziel haben, soziale Bewegungen besser zu verstehen – besser auch in der Hoffnung, die Akteurinnen progressiver Bewegungen mit unseren Erkenntnissen zu unterstützen.

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) lädt herzlich zur Einreichung von Beiträgen für seine Kolloquiums-Reihe „Politik von unten“ ein. Wir freuen uns gleichermaßen über Beiträge von allen Forscher*innen, Nachwuchswissenschaftler*innen wie auch von etablierten Forscherinnen! Bei Interesse freuen wir uns über eine Nachricht mit einer kurzen Beschreibung an info@protestinstitut.eu bis zum 18. März 2026

Ein Workshop des AK Polizei zeigt, wie „Dritte“ – von Medien und Passant:innen bis zu Plattformen und privaten Sicherheitsdiensten – Protest und Polizeihandeln in hybriden Öffentlichkeiten mitprägen. Anhand internationaler Beispiele wird sichtbar: Nicht-staatliche Akteure können Protest sowohl schützen als auch repressiv beeinflussen.
„In Erfurt ist letztlich das passiert, was die Protestgruppen angekündigt haben. Das, was im Vorfeld an Schreckensszenarien ausgemalt worden ist, hatte damit schlicht nichts zu tun“, sagt der Protestforscher Simon Teune von der Freien Universität Berlin. Die Blockaden von „Widersetzen“ beruhen auf einem „bereits etablierten Aktionskonsens“, […] die Aktionsform reihe sich in eine lange Geschichte massenhaften zivilen Ungehorsams ein. „Da geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen zu attackieren oder Barrikaden in Brand zu stecken, sondern eher um das Bild eines gut organisierten, entschlossenen Widerstands.“
Tagesspiegel, 12.7.2026: „Die klassische autonome Szene existiert nicht mehr“
Simon Teune (FU Berlin)
Gerade im Ausland, berichtet Heike Walk von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, wie in Griechenland oder Spanien, sei das genossenschaftliche Modell eine moderne Alternative. Diese Haltung habe erst mit der Nachhaltigkeitsbewegung hierzulande Einzug gehalten, also mit einer „wachsenden Bewegung von Leuten, die sagen, ‚wir wollen anders wirtschaften'“. Inzwischen nimmt Walk einen neuen Schwung im genossenschaftlichen Modell wahr.
mdr aktuell, 9.7.2026: Günstig leben, gemeinsam entscheiden
Heike Walk (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde)
Die Bevölkerung fragt inzwischen Output-orientiert: Was liefert die Demokratie, ist sie effizient? Worüber wir aber zu wenig sprechen, ist die demokratische Alltagskultur: dass wir etwa im Bus angstlos über die Regierung schimpfen können, dass wir in den Unternehmen auf den Fluren laut über Führungsentscheidungen debattieren oder dass wir Proteste und Petitionen organisieren können. Das sind weithin unterschätzte Faktoren der Lebensqualität. Wie bedeutsam diese Kultur und Freiheit sind, nehmen wir in der Regel nicht mehr wahr.
Die Zeit, 30.6.2026: Wir sind der Staat
Nina Wienkoop (HAW Hamburg)
Wie also sieht er aus, der Weg aus der Demokratie-Krise? Für Geißel ist das klar: „Bürger stärker in die Gestaltung der Demokratie und ihrer Institutionen miteinbeziehen.“
Die Presse, 26.6.2026: Heraus aus der Demokratie-Krise! Nur wie?
Brigitte Geissel (Uni Frankfurt)
Es ist also die Kombination von für sich genommen harmlosen Inhalten mit Chiffren, die auf eine jüdische Weltverschwörung oder die vermeintliche Überlegenheit einer »weißen Rasse« anspielen, die den digitalen Antisemitismus so reichweitenstark und damit so gefährlich macht. Dadurch tragen Plattformen wie TikTok zu einer Dynamik bei, »die sich nicht allein über klassische Faktoren wie politische Zugehörigkeit oder ideologische Überzeugung erklären lässt, sondern bei der die digitale Praxis selbst eine tragende Rolle spielt«.
Jüdische Allgemeine, 23.6.2026: Antisemitismus: Eine neue Studie untersucht den Judenhass auf TikTok
Maik Fielitz (IDZ Jena) mit Wyn Brodersen und Michael Schmidt
Die Forschung, die explizit mit dem Begriff „Faschismus“ operiert, ist anderen Ansätzen überlegen, wenn soziologische Fragen nach dem Wahl- und Mobilisierungsverhalten, nach Kommunikations- und Affekthandeln gestellt werden. Genau hier aber spielt die Musik der erwähnten „Faschisierung“ gesellschaftlicher Verhältnisse – historisch wie gegenwärtig.
Süddeutsche Zeitung, 21.6.2026: Die Faschismus-Debatte ist leider keine linke Nebelkerze
Stefan Lessenich (Frankfurter Institut für Sozialforschung) mit Sven Reichardt