Der 'Tank Man' wurde zur Symbolfigur der chinesischen Demokratiebewegung. Das Video, in dem er am Tiananmen allein eine Panzerkolonne stoppte, ging um die Welt (Foto: Deborah Kelly).

 
 

Bewegungsgespräch: Umweltbewegung und Endlagersuche

 

Das Bewegungsgespräch: Spaltet die Endlagersuche die Umweltbewegung?

Zeit: Mittwoch, 11. September 2013, 19 Uhr
Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Vor wenigen Monaten verkündete Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) einen „historischen Durchbruch“ und eine „Zeitenwende“ in Sachen Atom-Endlagersuche. Dabei verwies er auf die Einrichtung einer Kommission, die Kriterien für die Auswahl der Orte in einem transparenten Verfahren erarbeiten sollte. Kurz darauf lehnten über 140 Umweltverbände und Bürgerinitiativen ihre Teilnahme am neuen Endlager-Forum des Ministeriums ab. Das Verfahren wurde von den Umweltverbänden und der Anti-AKW-Bewegung als Farce bezeichnet. Ihre Kritik: Der Wortlaut des Gesetzes stand schon in weiten Teilen fest, eine Einflussnahme durch zivilgesellschaftliche Akteure betrachteten sie als unrealistisch. Wie aber weiter?

Während viele Umweltverbände nicht grundsätzlich gegen einen öffentlichen Prozesses der Endlagersuche sind, bleiben viele
AktivistInnen skeptisch. Spaltet die Endlagersuche die Anti-Atom-Bewegung? Ein Streit über Transparenz, Widerstand und Alibiprojekte.

Es diskutieren:
Achim Brunnengräber, Freie Universität Berlin
Jochen Stay, .ausgestrahlt
Cornelia Ziehm, Deutsche Umwelthilfe

Moderation:
Malte Kreutzfeldt, taz

 

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  • Zum Beispiel wurde jetzt bei den Protesten gegen G20 gesagt, diese Eskalation der Gewalt sei einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Da sage ich: Nun mal langsam. Wir hatten massive Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin, wir hatten die ausländerfeindlichen Attacken in Rostock-Lichtenhagen, wir hatten den Terrorismus der 70er und 80er Jahre, wir hatten gewaltsame Konflikte in Brokdorf und anderswo. Ganz zu schweigen vom Ausmaß der Gewalt in anderen Ländern.

    die tageszeitung, 16.9.2017: „Ich lege auch die wunden Punkte einer Bewegung offen“

    Prof. Dr. Dieter Rucht, Vorsitzender des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung
     
 

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