Bewegungsgespräch: Strategien gegen Antifeminismus

 

Der organisierte Hass. Was tun gegen Antifeminismus?!

Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin
Zeit: Mittwoch, 3. Dezember 2014, 19 Uhr

Beschimpfungen und Vergewaltigungsdrohungen sind für feministische Aktivist_innen Alltag. Das ist keine neue Entwicklung. Aber in den letzten Jahren hat sich die Situation zugespitzt. Proteste von Lebensschützer_innen gegen Abtreibung, die unverblümte Hetze gegen eine Sexualpädagogik der Vielfalt, die Entwendung des Hashtags #aufschrei – diese Beispiele zeigen: der Hass auf feministische Positionen –oft verschränkt mit Homo- und Transphobie sowie (antimuslimischem) Rassismus – wird offensiver und er ist stärker als zuvor organisiert. Zusammenschlüsse wie die Zivile Koalition und die AfD bekämpfen zielgerichtet Geschlechtergerechtigkeit und die Anerkennung sexueller Vielfalt.

Welche gesellschaftlichen Entwicklungen stehen hinter den organisierten und offen geäußerten Gewaltphantasien? Welche Rolle spielen Parteien und Medien? Welche rechtliche Handhabe gibt es? Und welche Strategien stehen an, um dem organisierten Hass etwas entgegenzusetzen? Diese Fragen diskutieren wir im achten Bewegungsgespräch mit:

  • Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum
  • Evrim Sommer, MdA, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
  • Magda Albrecht, Mädchenmannschaft e.V.
  • Doris Liebscher, HU Berlin

Moderation: Sebastian Scheele, TU Berlin

Das Bewegungsgespräch gibt es auch als Facebook-Veranstaltung

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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