Bewegungsgespräch: eine neue Friedensbewegung?

 

Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Zeit: Montag, 8. September 2014, 19 Uhr

Im Rahmen des kommenden Bewegungsgespräches diskutieren Aktivist_innen, Journalist_innen und Wissenschaftler_innen über die aktuellen Friedensbewegungen. So finden schon seit Monaten in vielen deutschen Städten “Montagsmahnwachen für den Frieden” statt. Die Aktivist_innen bezeichnen sich selbst als “neue Friedensbewegung”. Von der “alten Friedensbewegung” ist akuell wenig zu hören. Welche historischen Kontinuitäten, aber auch Bruchlinien lassen sich in den neuen friedenspolitischen Bewegungen nachzeichnen? Gibt es noch eine alte Bewegung? Und warum gelingt es der neuen Bewegung so gut, das politische Vakuum zu füllen und ganz verschiedene gesellschaftliche Gruppen mit sehr unterschiedlichen politischen Zielrichtungen zu vereinen?

Es diskutieren:

  • Dr. Peter Strutynski, Mitglied der AG Friedensforschung Kassel sowie Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag
  • Dr. Dr. Peter Ullrich, Initiative für ein Institut für Protest- und Bewegungsforschung, TU Berlin
  • Pedram Shahyar, Aktivist Montagsdemonstrationen für den Frieden

Moderation: Dieter Rucht, Initiative für ein Institut für Protest- und Bewegungsforschung

 

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  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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