Der 'Tank Man' wurde zur Symbolfigur der chinesischen Demokratiebewegung. Das Video, in dem er am Tiananmen allein eine Panzerkolonne stoppte, ging um die Welt (Foto: Deborah Kelly).

 
 

AK Stadt/Raum

 

Kontakt: Jenny Künkel (jkuenkel@geo.uni-frankfurt.de) und Raffael Beier (Raffael.Beier@ruhr-uni-bochum.de)

Eine Vielzahl kritischer Forschungsprojekte in Soziologie, Geografie, Politikwissenschaften, Stadtplanung, Anthropologie und Kulturwissenschaften fokussiert mittlerweile auf städtische Transformationsprozesse, widerständige Praktiken und alternative Raumproduktionen gegen das derzeit (noch) hegemoniale Projekt neoliberaler Stadtentwicklung. Der AK will einen Raum zum interdisziplinären Austausch und zur besseren Vernetzung zwischen Promovierenden, Postdocs und sonstigen Forscher*innen im Schwerpunkt kritischer städtischer Bewegungsforschung bieten – auf Augenhöhe und unabhängig vom universitären Status.

Wir freuen uns über weitere Mitstreiter*innen – mailt uns oder kommt bei unseren nächsten Aktivitäten vorbei und sprecht uns an!

 

NÄCHSTE AKTIVITÄTEN

25.11.2017 BERLIN Drittes Bundesweites Vernetzungstreffen des AK Stadt/Raum

Von 10 bis 18 Uhr findet als Teil der 2. Jahrestagung des IPB zum Thema „Jenseits der Lügenpresse – Soziale Bewegungen und die Zukunft der Medienkritik“ unser nächstes Treffen statt. Das Programm findet ihr hier. (Neue willkommen!)

BISHERIGE AKTIVITÄTEN (Auswahl)

29.8-1.9,2017 ATHEN Panel (Re-)doing Europe: the making and breaking of transnational solidarity networksim Rahmen der ESA conference

5-7.04.2017 Cross Movement Mobilizations Conference in Bochum

Panel des AK auf der Cross Movement Mobilizations Conference von Margit Mayer und David Scheller & Stammtisch für AK-Mitglieder und Interessierte.

Einen Bericht findet ihr hier.

23. März 2017 Bewegungsgespräch „Informelles Wohnen“ in Berlin

Zum Bewegungsgespräch „Informelles Wohnen in Berlin. Zwischen Lebensentwurf und blanker Not“ luden ipb, Forschungsjournal soziale Bewegungen und taz u.a. Lisa Vollmer von unserem AK Stadt/Raum als Referentin.

Einen Bericht findet ihr hier.

7./8. Oktober 2016 – Workshop „Bewegt forschen“ in Berlin

In diesem zweiten Workshop haben wir uns mit der komplexen Beziehung zwischen Forschung und Aktivismus, sowie mit Forschungsethik beschäftigt.

Das Protokoll ist über diesen link zu finden.

26./27. Februar 2016 – Workshop „Was ist das Städtische an städtischen Bewegungen?“ in Frankfurt a.M.

In diesem ersten gemeinsamen Workshop des AK Stadt/Raum setzten wir uns mit der Frage nach dem spezifisch Städtischen an städtischen sozialen Bewegungen auseinander. Dabei diskutierten wir einerseits exemplarisch klassische und aktuelle konzeptionelle theoretische Ansätze. Anderseits stellten einige Workshopteilnehmer*innen  ihre Perspektive auf städtische soziale Bewegungen anhand ihrer konkreten Forschungsprojekte vor.

Unter den folgenden Links sind Programm, Abstracts der Vorträge, Protokoll und ein Tagungsbericht zu finden.

11./12. September 2015 – Netzwerktagung in Berlin & AK-Gründung

Auf der Netzwerktagung haben wir uns in verschiedenen Sessions als Arbeitskreis konstituiert, d.h. uns mit unseren jeweiligen Forschungsinteressen (weiter) bekannt gemacht, dringende Forschungsdesiderate diskutiert und gemeinsame Perspektiven für die Arbeit des AK entwickelt.

Unter folgendem Link steht das Protokoll des konstituierenden AK-Treffens zum Download bereit.

 
 
 
 
  • Zum Beispiel wurde jetzt bei den Protesten gegen G20 gesagt, diese Eskalation der Gewalt sei einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Da sage ich: Nun mal langsam. Wir hatten massive Ausschreitungen am 1. Mai in Berlin, wir hatten die ausländerfeindlichen Attacken in Rostock-Lichtenhagen, wir hatten den Terrorismus der 70er und 80er Jahre, wir hatten gewaltsame Konflikte in Brokdorf und anderswo. Ganz zu schweigen vom Ausmaß der Gewalt in anderen Ländern.

    die tageszeitung, 16.9.2017: „Ich lege auch die wunden Punkte einer Bewegung offen“

    Prof. Dr. Dieter Rucht, Vorsitzender des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung
     
 

Anstehende Termine

  1. Politik von unten: Weltgesellschaft und Globalisierung sozialer Bewegungen

    30. Oktober, 18:00 - 19:30
  2. Politik von unten: Digitale Protestakteure

    13. November, 18:00 - 19:30
  3. ipb-Jahrestagung

    24. November, 10:00 - 25. November, 17:00