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Über den AK

Rechte Protestmobilisierungen konnten in der BRD und weltweit in den letzten Jahren einen stetig wachsenden (öffentlichen) Raum einnehmen – auf den Straßen und in der medialen Berichterstattung. Auch in der Forschung steigt die Aufmerksamkeit für dieses breite Untersuchungsfeld zwischen rechtspopulistischen bzw. völkisch-nationalistischen Demonstrationen, extrem rechten Mobilisierungen oder Protestbewegungen mit Anschlussstellen für diskriminierendes Gedankengut oder menschenfeindliche Akteur*innen.

Zentrales Ziel des AK „Rechte Protestmobilisierungen“ ist die Bündelung und Vernetzung verschiedener interdisziplinärer Forschungsperspektiven in diesem sich stetig erweiternden Themenfeld. Da insbesondere rechte Protestbewegungen etablierte (protest-)wissenschaftliche Herangehensweisen und Analysemethoden auf die Probe stellen, versteht sich der AK zudem als Plattform eines vertiefenden Methodendialogs. Darüber hinaus wird eine konsequente Einbeziehung von Sichtweisen der praktischen politischen (Bildungs-)Arbeit (gegen Rechts) verfolgt, wie sie bspw. von Netzwerk-, Beratungs- oder Dokumentationsstellen und Bildungsträgern geleistet wird.

Der AK „Rechte Protestmobilisierungen“ hat sich im Februar 2017 konstituiert und baut auf den Erfahrungen, Diskussionen und Vernetzungen von zwei vorhergehenden Workshops auf („Forschen zu Pegida“ im Juni 2016 in Berlin und „Sozialwissenschaftliche Datenerhebung im Rahmen rechter Protestmobilisierungen“ im Februar 2017 in Dresden).

Informationen innerhalb des Arbeitskreises werden über die gemeinsame Email-Liste ausgetauscht. Um die Liste zu abonnieren, genügt eine E-Mail an (repromo(at)riseup.net).

Team

Ansprechpersonen: Lisa Richter, Piotr Kocyba und Sebastian Sommer (Kontakt: repromo(at)riseup.net)


English

Working group: Right-wing protest mobilisations

About the group

Right-wing protest mobilisations have steadily taken up (public) room in Germany and worldwide – on the streets as well as in the media. Also in research, the attention towards this wide research field, including right-wing populist or rather „völkisch“ nationalistic demonstrations, extreme right-wing mobilisations or protest movements with connection points to discriminating ideas or misantropic attitudes has grown.

Against this backdrop, the main aim of the working group “Right-wing protest mobilisations“ is to concentrate and interlink interdisciplinary research perspectives on this steadily expanding field. As especially right-wing protest movements challenge established research approaches and methodology, our working group understands itself as a platform for profound dialogue and reflection on research methods. Further, perspectives from practical political (educational) work, as carried out by networks, counselling or documentations centres, will be taken into account.

The working group ”Right-wing protest mobilisations“ has been constituted in February 2017. It’s based on the experiences, exchange of expertise, and discussions from two previous workshops in Berlin (2016) and Dresden (2017).

Information within this working group will be shared via a common mailing list. To subscribe to that list, please send a line to repromo(at)riseup.net.

Team

Contact persons: Lisa Richter, Piotr Kocyba und Sebastian Sommer (Kontakt: repromo(at)riseup.net)