Sebastian Haunss im MDR

 

In Deutschland ist die Protestbewegung der “Extinction Rebellion” ein Phänomen, das überhaupt erst durch “Fridays for Future” entstehen konnte. Man muss sich das so vorstellen: Es gibt unterschiedliche Akteure die präsent sind und wenn es einem Akteur gelingt, eine Mobilisierung anzuschieben, dann wirkt sich das auch auf andere Klimabewegungen aus. Die sind dadurch öfter bereit auf die Straße zu gehen, wobei die Aktionen der “Extinction Rebellion” im Vergleich zu vielen “Fridays for Future”-Protesten eher noch klein sind.

MDR, 08.10.2019: “Damit man etwas ändern kann, braucht Protest Aufmerksamkeit”

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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