“Die Methodenvielfalt ist relativ ungewöhnlich für ein so schmal finanziertes Projekt. […] Es ist ein wichtiger Baustein, der zeigt, dass man auch mit wenigen Mitteln relativ viel erreichen kann.” Was für den Hamburger Fall gezeigt werden konnte, hält Rucht für verallgemeinerbar. Vor einer Eskalation bei Straßenprotesten gibt es Handlungsspielräume. Die werden allerdings davon eingeschränkt, wie sich Protestierende und Polizei in verschiedenen Situationen jeweils wahrnehmen und welche Erfahrungen sie mit solchen Situationen haben.

Deutschlandfunk – Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, 25.10.2018: Studie zur Gewalteskalation beim G20-Gipfel in Hamburg