„Der Nahostkonflikt ist in seiner Grundstruktur ein nationalistischer Konflikt“, sagt [Ullrich]. Diese nationalistische Logik würde von der Solidaritätsbewegung reproduziert und entfalte einen Sog, in dem die Vergehen der eigenen Seite verschwinden. Auf propalästinensischer Seite würde dann der Terror der Hamas legitimiert – und im proisraelischen Diskurs noch die Kritik am israelischen Aushungern von Gaza als Hamas-Inszenierung abgetan. „Alle Ambivalenzen drohen in dieser binären Logik zu verschwinden“
die tageszeitung, 26.9.2025: Solidarität sucht Anschluss