Dieter Rucht in der Zitty

 

Die Demos der Schüler*innen sind ein weiterer Faktor, um den Handlungsdruck auf die politisch Verantwortlichen zu erhöhen. Der Erfolg der Proteste liege vor allem in der breiten und insgesamt unterstützenden Medienresonanz. [Dieter Rucht] sagt, der Medienrückhalt würde die Schüler*innen beflügeln. Außerdem essenziell: der Schulstreik. Es ist wichtig für Jugendliche, sich an Autoritäten zu reiben, sagt Rucht. Durch das Verpassen des Unterrichts entstünden Konflikte und Debatten in den Schulen – das sei wichtig, da Reiz und Reibungsfläche sonst fehlen würden.

Zitty, 12.3.2019: Wir sind Greta – Klimakampf statt Klassenzimmer

 

 
 
 
 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

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