Open-Access-Sammelband zur Unterbringung Flüchtender in Deutschland erschienen

Open-Access-Sammelband zur Unterbringung Flüchtender in Deutschland erschienen

 

Flüchtende gelten als eine der schutzbedürftigsten und vulnerabelsten gesellschaftlichen Gruppen überhaupt. Ihre Unterbringungssituation ist dementsprechend äußerst prekär und hinsichtlich zentraler Aspekte durch Fremdbestimmung, Exklusion und fehlende Partizipationsmöglichkeiten gekennzeichnet. Der im ipb-Projekt “Handlungsfähigkeit in der bundesdeutschen Flüchtlingsunterbringung” entstandene, von ipb-Forscherin Dr. Judith Vey und Salome Gunsch herausgegebene Sammelband beschäftigt sich mit den verschiedenen Unterbringungskontexten und -realitäten in Deutschland sowie den damit zusammenhängenden Strukturen, Praxen und Erfahrungen von Inklusion, Exklusion und Partizipation. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Flüchtenden mit besonderen Schutzbedarfen. Das Unterbringungssystem wird gesellschaftstheoretisch eingeordnet und es werden Selbstorganisierungsprozesse von Bewohner:innen genauer beleuchtet. In dem Sammelband kommen neben Wissenschaftler*innen auch in der Unterbringung und Betreuung tätige Menschen und Flüchtende selbst zu Wort, er richtet sich dementsprechend nicht nur an ein akademisches Publikum.

Judith Vey und Salome Gunsch (2021): Unterbringung von Flüchtenden in Deutschland. Inklusion, Exklusion, Partizipation? Baden-Baden: Nomos.

Der Open-Access-Sammelband kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: https://www.nomos-shop.de/nomos/titel/unterbringung-von-fluechtenden-in-deutschland-id-98283/

 

Tags:

 
 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

 

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

 
 
  • Das Repertoire an anderen Protest- und Widerstandsmöglichkeiten ist bei Weitem noch nicht ausgereizt. Damit meine ich nicht nur fröhlich-freundliche Straßenproteste, sondern auch zivilen Ungehorsam. Sowohl in Qualität als auch in Quantität ist das Spektrum da noch nicht ausgeschöpft.

    die tageszeitung, 20.9.2021: „Gandhi war auch im Hungerstreik“

    ipb-Forscher Prof. Dr. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
     
 

Das ipb bei Twitter