Sabine Volk (Uni Tübingen)

Der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke forderte 2017 ein Ende der „dämlichen Bewältigungspolitik“. Von solchen Möglichkeiten sei die Partei im Bund allerdings auch deshalb weit entfernt, weil die Gedenkkultur und Aufarbeitung der NS-Zeit in der Mitte der Gesellschaft verankert sei. Das Besondere daran: Diese Aufarbeitung sei eben gerade nicht „von oben“ verordnet gewesen. „Die kritische Holocaust-Aufarbeitung und Erinnerung wurde von der Zivilgesellschaft angestoßen und erst später von der Politik aufgenommen.“


Neue Osnabrücker Zeitung, 9.2.2026: Die AfD und der Holocaust – so will die Partei das Geschichtsbild der Deutschen umkrempeln