
Program ipb Annual Conference 2022
We are happy to share the program of our annual conference in Berlin. Join us on September 15th and 16th at Humboldt University.
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

We are happy to share the program of our annual conference in Berlin. Join us on September 15th and 16th at Humboldt University.

Julia Baumann rezensiert „Nawalny: Seine Ziele, seine Gegner, seine Zukunft“ von Jan Matti Dollbaum, Morvan Lallouet und Ben Noble (Hoffmann und Campe 2021).

[ipb beobachtet] Jannis Grimm rekapituliert die Forschung zu Mobilisierungsdynamiken, Hegemoniekrisen und neuen Protestakteuren mit Blick auf die Umbrüche im Nahen Osten und Nordafrika.

„Es geht niemals nur um Fragen der politischen Zielsetzung, sondern immer auch um die Schaffung von Räumen, in denen das Handeln als politische Subjekte möglich wird“ Tanita Jill Pöggel bespricht „Migrant Protest“ von Elias Steinhilper.

[ipb beobachtet] “Wissenschaft im Dienst von Sicherheitsbehörden?“ Dieter Rucht kommentiert die Einrichtung eines „Zentrums für Analyse und Forschung“ beim Bundesamt für Verfassungsschutz.

Dieses Jahr findet die Jahrestagung des ipb endlich wieder in Präsenz statt. Wir diskutieren neue Forschungsmethoden und Datenzugänge wie auch forschungsethische Fragen.

Was passiert in der Bewegungsforschung? Was wird aktuell erforscht und publiziert?
Die neusten Publikationen unseres Instituts und unserer Mitglieder geben einen Überblick.

[ipb beobachtet] In der Rubrik ipb beobachtet schreibt Anna Wiemann über das Klischee der protestabstinenten Japaner*innen und die Entwicklung der japanischen Protestlandschaft seit der Atomkatastrophe von Fukushima.

[ipb beobachtet] Was sind Riots? Um das mythenumwobene Phänomen greifbar zu machen, schlägt Julika Mücke in der Rubrik ipb beobachtet vor, Rioting als Repertoire zu begreifen, das im Zusammenspiel mit anderen Formen des Protestes analysiert werden sollte.

Das working paper fasst Erfahrungen aus der qualitativen und quantitativen Forschung zu rechten Protestmobilisierungen zusammen. Dabei zeigen die Autor:innen Potentiale und Schwierigkeiten einzelner Ansätze auf.
Die Berichterstattung zur Letzten Generation [war] emotionalisierender und extremer als wir das bei Fridays for Future im gleichen Zeitraum beobachtet haben. Wir konnten aber auch sehen, dass das auf den sozialen Medien nochmal krasser war. Da gelten ja nicht journalistische Normvorstellungen […] Da posten die Menschen, was ihnen in den Kopf kommt und das kann krass eskalieren.
Podcast Zukunftswissen, 6.5.2026: Was Debatten in sozialen Medien über die Energiewende verraten
Louisa Pröschel (Uni Hamburg)
Die Wissenschaftler nehmen eine „demokratietheoretisch bedenkliche Verschiebung“ wahr: weg von der Absicherung pluralistischer Meinungsäußerungen, hin zu einer normativen Kontrolle symbolischer Provokationen. „Der Staat begibt sich hierbei zunehmend in eine paternalistische Rolle, in der er die Gesellschaft vor ‚zumutbaren Zumutungen‘ zu schützen beansprucht“, heißt es in der Studie.
Berliner Morgenpost, 4.5.2026: Experten widersprechen CDU-Forderung nach Einschränkung der Versammlungsfreiheit
Daniela Hunold (HWR Berlin) und Hartmut Aden
Dabei war recht offensichtlich, dass die Ergebnisse dem Senat schlichtweg nicht schmeckten. Im Evaluationsbericht empfehlen die Autor*innen unter anderem, die Rolle der Versammlungsleiter*innen abzuschaffen, stellen „stereotypisierende Narrative“ innerhalb der Polizei fest und kritisieren eine „Beschränkungs- und Verbotspraxis“ in Hinblick auf Palästina-Proteste. Außerdem sprechen sie sich deutlich gegen die von Schwarz-Rot geplante Wiederaufnahme des Begriffs der „öffentlichen Ordnung“ ins Versammlungsrecht aus.
die tageszeitung, 4.5.2026: Schwarz-Rot will von Wissenschaft nichts wissen
Daniela Hunold (HWR Berlin) und Hartmut Aden
Simon Teune glaubt, dass viele Aktive resigniert und hoffnungslos seien, „in dem Gefühl, das reißen wir nicht mehr rum, wir steuern nun mit Vollgas in die Katastrophe“. Die Klimaforscher warnen und warnen, die Treibhausemissionen steigen trotzdem und die Temperaturen gleich mit. Dass es keinen plausiblen Hebel für Veränderungen gebe, mache es deutlich schwieriger, neue Leute für diese Sache zu begeistern.
Süddeutsche Zeitung, 29.4.2026: Klimawandel? Puh, schwierig
Simon Teune (FU Berlin)
Diese Tests mit Bewegungsdetektion haben interessante neue Formen der Widerständigkeit hervorgebracht: Tanzperformances, die die angenommene Korrelation von Bewegung und Kriminalität hinterfragen. Das gab es in Mannheim und darüber haben Medien dann auch berichtet. Was sich außerdem gezeigt hat: Die meisten Bündnisse, die sich mit solchen Überwachungsprojekten beschäftigen, überlegen, wie sie eine soziale Basis aufbauen und alternative Sicherheitskonzepte weiterentwickeln können wie etwa soziale Sicherheit. Sie schauen über den Anlass Kamera hinaus und stellen die Frage: Welche Probleme gibt es im Viertel und wie können wir damit arbeiten?
Netzpolitik.org, 27.4.2026: „Die Polizei wird zum Datenlieferanten“
Philipp Knopp (TU Chemnitz)
Den Freundinnen Natalie Liebknecht und Julie Bebel habe gerade diese Solidarität unter den Frauen Mut gemacht und sie in ihrem sozialen und politischen Engagement noch weiter bestärkt. Obwohl sie in ständiger Sorge gelebt hätten und Repressalien, wie Hausdurchsuchungen, an der Tagesordnung gewesen seien. „Sie hielten den Laden zusammen und waren gleichzeitig Beraterinnen ihrer Männer und viel mehr als nur die Frauen an der Seite der Gründungsväter der SPD“, würdigte Dr. Gisela Notz die beiden Frauen.
Gießener Anzeiger, 23.4.2026: Die Frauen hinter Liebknecht waren unverzichtbar für die Arbeiterbewegung
Gisela Notz