
Melanie Müller als Promotionsstipendiatin am Institut
Seit Mitte September ist Melanie Müller Promotionsstipendiatin am IPB. Sie arbeitet an ihrer Promotion über
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

Seit Mitte September ist Melanie Müller Promotionsstipendiatin am IPB. Sie arbeitet an ihrer Promotion über

Das Bewegungsgespräch: Spaltet die Endlagersuche die Umweltbewegung? Zeit: Mittwoch, 11. September 2013, 19 Uhr Ort:

Sabrina Zajak, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung, hat zum 1. Juli

Zwei Mitglieder des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung, Sebastian Haunss und Peter Ullrich, widmen sich

Tagtäglich treffen wir auf Proteste. Und wir reagieren sehr unterschiedlich auf sie. Worauf gründet unser Umgang mit Protesten? Was wissen wir über sie? Und woher kommt dieses Protestwissen? Diese Fragen beantwortet Simon Teune in einem Radioessay für detektor.fm.

Am 19. und 20. Juni 2013 fand im Wissenschaftszentrum Berlin die Tagung „Viel Bewegung – Wenig Forschung?“ statt, mit der das ipb den Auftakt für die gemeinsame Arbeit geben wollte und den Austausch mit Zivilgesellschaft, politischer Bildung und Journalismus suchte. Ein Konferenzbericht,

Wir dokumentieren hier die Podiumsdiskussion zu städtischen Protesten auf der Auftaktkonferenz des ipb. Es diskutierten Katharina Brichetti, Luise neumann-Cosel, Margit Mayer und Andrej Holm, moderiert von Martin Kaul.

Mit der Diskussion eines Kapitels aus ihrem in diesem Jahr erscheinenden Buch Clandestine Political Violence ist der Gastaufenthalt von Donatella della Porta zu Ende gegangen. In der Vorbereitung der Auftaktkonferenz, in einem eintägigen Strategieratschlag und in zahlreichen Gesprächen hat Donatella den Aufbau des ipb mit geprägt

In Kooperation mit der tageszeitung (taz), dem Forschungsjournal Soziale Bewegungen und der Bewegungsstiftung startet das ipb ein neues Diskussionsformat: die Bewegungsgespräche. Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme der europäischen Krisenproteste.

Stuttgart 21 und der arabische Frühling dominieren die Titelseiten. Gleichzeitig gibt es in Deutschland überraschend Forschung zu Protesten. In einem Gastbeitrag für das Neue Deutschland, analysiert Peter Ullrich den gegenwärtigen Stand der Protest- und Bewegungsforschung.
Die Berichterstattung zur Letzten Generation [war] emotionalisierender und extremer als wir das bei Fridays for Future im gleichen Zeitraum beobachtet haben. Wir konnten aber auch sehen, dass das auf den sozialen Medien nochmal krasser war. Da gelten ja nicht journalistische Normvorstellungen […] Da posten die Menschen, was ihnen in den Kopf kommt und das kann krass eskalieren.
Podcast Zukunftswissen, 6.5.2026: Was Debatten in sozialen Medien über die Energiewende verraten
Louisa Pröschel (Uni Hamburg)
Die Wissenschaftler nehmen eine „demokratietheoretisch bedenkliche Verschiebung“ wahr: weg von der Absicherung pluralistischer Meinungsäußerungen, hin zu einer normativen Kontrolle symbolischer Provokationen. „Der Staat begibt sich hierbei zunehmend in eine paternalistische Rolle, in der er die Gesellschaft vor ‚zumutbaren Zumutungen‘ zu schützen beansprucht“, heißt es in der Studie.
Berliner Morgenpost, 4.5.2026: Experten widersprechen CDU-Forderung nach Einschränkung der Versammlungsfreiheit
Daniela Hunold (HWR Berlin) und Hartmut Aden
Dabei war recht offensichtlich, dass die Ergebnisse dem Senat schlichtweg nicht schmeckten. Im Evaluationsbericht empfehlen die Autor*innen unter anderem, die Rolle der Versammlungsleiter*innen abzuschaffen, stellen „stereotypisierende Narrative“ innerhalb der Polizei fest und kritisieren eine „Beschränkungs- und Verbotspraxis“ in Hinblick auf Palästina-Proteste. Außerdem sprechen sie sich deutlich gegen die von Schwarz-Rot geplante Wiederaufnahme des Begriffs der „öffentlichen Ordnung“ ins Versammlungsrecht aus.
die tageszeitung, 4.5.2026: Schwarz-Rot will von Wissenschaft nichts wissen
Daniela Hunold (HWR Berlin) und Hartmut Aden
Simon Teune glaubt, dass viele Aktive resigniert und hoffnungslos seien, „in dem Gefühl, das reißen wir nicht mehr rum, wir steuern nun mit Vollgas in die Katastrophe“. Die Klimaforscher warnen und warnen, die Treibhausemissionen steigen trotzdem und die Temperaturen gleich mit. Dass es keinen plausiblen Hebel für Veränderungen gebe, mache es deutlich schwieriger, neue Leute für diese Sache zu begeistern.
Süddeutsche Zeitung, 29.4.2026: Klimawandel? Puh, schwierig
Simon Teune (FU Berlin)
Diese Tests mit Bewegungsdetektion haben interessante neue Formen der Widerständigkeit hervorgebracht: Tanzperformances, die die angenommene Korrelation von Bewegung und Kriminalität hinterfragen. Das gab es in Mannheim und darüber haben Medien dann auch berichtet. Was sich außerdem gezeigt hat: Die meisten Bündnisse, die sich mit solchen Überwachungsprojekten beschäftigen, überlegen, wie sie eine soziale Basis aufbauen und alternative Sicherheitskonzepte weiterentwickeln können wie etwa soziale Sicherheit. Sie schauen über den Anlass Kamera hinaus und stellen die Frage: Welche Probleme gibt es im Viertel und wie können wir damit arbeiten?
Netzpolitik.org, 27.4.2026: „Die Polizei wird zum Datenlieferanten“
Philipp Knopp (TU Chemnitz)
Den Freundinnen Natalie Liebknecht und Julie Bebel habe gerade diese Solidarität unter den Frauen Mut gemacht und sie in ihrem sozialen und politischen Engagement noch weiter bestärkt. Obwohl sie in ständiger Sorge gelebt hätten und Repressalien, wie Hausdurchsuchungen, an der Tagesordnung gewesen seien. „Sie hielten den Laden zusammen und waren gleichzeitig Beraterinnen ihrer Männer und viel mehr als nur die Frauen an der Seite der Gründungsväter der SPD“, würdigte Dr. Gisela Notz die beiden Frauen.
Gießener Anzeiger, 23.4.2026: Die Frauen hinter Liebknecht waren unverzichtbar für die Arbeiterbewegung
Gisela Notz