
CfP: Workshop “Riots IV – Riots and Anarchy”
Call for papers: Workshop “Riots IV – Riots and Anarchy” Date: Friday, November 28, 2014,
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

Call for papers: Workshop “Riots IV – Riots and Anarchy” Date: Friday, November 28, 2014,

Wir freuen uns, bei der Konferenz „Technik und Protest. Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle“ am

Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin Zeit: Montag, 8. September 2014, 19 Uhr Im Rahmen

von Priska Daphi erscheint gleichzeitig im Blog des Göttinger Instituts für Demokratieforschung *** Den Montagsdemonstrationen
Warum Flüchtlinge protestieren Berlin (dpa) – Monatelang haben Flüchtlinge den Berliner Oranienplatz und eine leerstehende
Mauer Protest nach NSA-Enthüllungen stellt auch Forscher vor Rätsel – Peter Ullrich im Interview (Fragen:

Projekt: „Videoüberwachung von Versammlungen und Demonstrationen. Praxis und Wissensformen von Polizei und Protestierenden“ (ViDemo) ist
Konferenz: Technik und Protest. Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle Ort: Technische Universität Berlin, Zentrum Technik

Nach der Europawahl – Freihandels-Abkommen TTIP endgültig einpacken Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, Berlin Zeit: Mittwoch,

Ort: Hardenbergstraße 16-18, Raum 0.10 Zeit: 10. Mai 2014, 17-19 Uhr Im Rahmen der langen
Protest, der lautstark ist, disruptiv ist, ist glaube ich immer legitim, solange er friedlich bleibt. Das ist ein Teil unserer streitbaren Demokratie. Und Demokratie bedeutet auch Streit, solange der Streit zivil ausgetragen wird. Es ist nichts Überraschendes, dass wir bei diesen organisierten Parteitagen der AfD mit lautem, massiven Widerstand auf der Straße zu rechnen haben.
mdr Fakt ist!, 10.6.2026: Linker Protest gegen rechte Politik
Piotr Kocyba (Uni Leipzig)
Als entscheidende Zäsur machte Leistner den ersten Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2014 aus. Zu diesem Zeitpunkt habe die „alte Friedensbewegung“ das erste Mal bemerkt, dass neue Bewegungen sich formierten. „Aus Stimmungen wurden Strukturen, und es entstand auch eine extrem rechte Gegenöffentlichkeit“, beschrieb Leistner. […] Spätestens 2022 mit dem zweiten Einmarsch Russlands in die Ukraine habe es dann in der Gesellschaft verschärftes öffentliches Misstrauen gegenüber der Friedensbewegung gegeben. So gebe es vor allem in Sachen Ukraine-Krieg eine „Krise des politischen Kompasses“.
Oberhessische Presse, 8.6.2026: Vortrag zu Friedensbewegungen: „Werkstätten für Weltreparatur“ werden dringend gebraucht
Alexander Leistner (Uni Lüneburg)
„Wer ein Hakenkreuz irgendwo hinmalt, hat ganz sicher in vollem Bewusstsein kein Peace-Zeichen dort hingemalt“, so Kriminologe Dr. Nils Schuhmacher. „Wer eine rechte Parole irgendwo hinschreibt, fordert eben nicht ‚Gleichheit für alle‘ und wer rechtsextremes Werbematerial verteilt, hat es sich ganz bewusst besorgt.“ Für Schuhmacher sind Hakenkreuz-Schmierereien kein Zufall, sondern ein bewusster Gebrauch rechtsextremer Zeichen.
Ostholsteiner Anzeiger, 7.6.2026: Mehr als nur Hakenkreuz-Schmierereien? Ein Blick auf rechte Straftaten in Ostholstein
Nils Schuhmacher (Uni Hamburg)
Die Zivilgesellschaft sei, so Matthias Quent, Soziologe aus Jena, „vielleicht die wichtigste Säule wehrhafter Demokratie“. Denn dort könne sich ein „demokratischer Emotions- und Selbstwirksamkeitsraum“ entfalten, den die schwarz-rote Regierung allerdings gerade zusammenkürzt. Quent […] hält das gerade für den Osten, wo es weniger stabile zivilgesellschaftliche Strukturen gibt, für fatal.
die tageszeitung, 25.5.2026: AfD und wehrhafte Demokratie
Matthias Quent (Ernst-Abbe-Hochschule Jena)
Ohne Engagement gäbe es keine Demokratie. Denn sie lebt davon, dass unterschiedliche Personen zusammenkommen und sich gemeinsam für Ziele einsetzen. Verbände, Initiativen und Vereine stiften Gemeinschaft. Außerdem übernehmen sie ganz wichtige gesellschaftliche Aufgaben, ob bewusst oder unbewusst.
Süddeutsche Zeitung JETZT, 22.5.2026: Wie kann ich die Welt ein Stück besser machen?
Swen Hutter (WZB)
Studien belegen, dass ein Mix aus konstruktiven und störenden Protesten wirksam sein kann. Konstruktive Schritte zeigen Lösungen, störende erzeugen Druck. Beide verstärken sich gegenseitig. Ein Beispiel: die brasilianische Landlosenbewegung MST. Sie besetzen brachliegendes Land, also störend, bauen dort aber Schulen und Dörfer auf: konstruktiv.
Nürnberger Nachrichten, 19.5.2026: Lea Bonasera: „Die Klimakrise eskaliert – und Klimaaktivisten werden weggesperrt“
Lea Bonasera (University of Oxford)