
CfP: sub\urban Themenheft zu Riots
Call for Papers „Riots“ – Arbeitstitel für ein sub\urban Themenheft Die Konzentration verschiedener sozialer Ungleichheiten
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

Call for Papers „Riots“ – Arbeitstitel für ein sub\urban Themenheft Die Konzentration verschiedener sozialer Ungleichheiten

von Heike Walk Das Verhältnis von Technik und sozialen Bewegungen scheint in den vergangenen Jahren

Jeffrey P. Broadbent ist vom 1. Bis 14. Dezember Gast am IPB. Er ist Professor

Am 4. Dezember stellen Priska Daphi, Peter Ullrich und Jeffrey Broadbent das Buch „Conceptualizing Culture

Der organisierte Hass. Was tun gegen Antifeminismus?! Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin Zeit: Mittwoch,

Priska Daphi und Peter Ullrich haben zusammen mit ihrer Kollegin Britta Baumgarten aus Lissabon einen

von Melanie Müller, Laura Sasse und Bettina Engels (Fotos von Clemens Jakob Poldrack) Am 22.

Bis September wurde die Initiative für ein Institut für Protest- und Bewegungsforschung von Heike Walk

Da die Flüchtlingszahlen in den letzten Jahren stark zugenommen haben, stehen die Kommunen und Länder

Neue Ausgabe des Forschungsjournals Soziale Bewegungen erschienen Anfang September 2014 ist die neue Ausgabe des
Die Bevölkerung fragt inzwischen Output-orientiert: Was liefert die Demokratie, ist sie effizient? Worüber wir aber zu wenig sprechen, ist die demokratische Alltagskultur: dass wir etwa im Bus angstlos über die Regierung schimpfen können, dass wir in den Unternehmen auf den Fluren laut über Führungsentscheidungen debattieren oder dass wir Proteste und Petitionen organisieren können. Das sind weithin unterschätzte Faktoren der Lebensqualität. Wie bedeutsam diese Kultur und Freiheit sind, nehmen wir in der Regel nicht mehr wahr.
Die Zeit, 30.6.2026: Wir sind der Staat
Nina Wienkoop (HAW Hamburg)
Wie also sieht er aus, der Weg aus der Demokratie-Krise? Für Geißel ist das klar: „Bürger stärker in die Gestaltungder Demokratie und ihrer Institutionen miteinbeziehen.“
Die Presse, 26.6.2026: Heraus aus der Demokratie-Krise! Nur wie?
Brigitte Geissel (Uni Frankfurt)
Es ist also die Kombination von für sich genommen harmlosen Inhalten mit Chiffren, die auf eine jüdische Weltverschwörung oder die vermeintliche Überlegenheit einer »weißen Rasse« anspielen, die den digitalen Antisemitismus so reichweitenstark und damit so gefährlich macht. Dadurch tragen Plattformen wie TikTok zu einer Dynamik bei, »die sich nicht allein über klassische Faktoren wie politische Zugehörigkeit oder ideologische Überzeugung erklären lässt, sondern bei der die digitale Praxis selbst eine tragende Rolle spielt«.
Jüdische Allgemeine, 23.6.2026: Antisemitismus: Eine neue Studie untersucht den Judenhass auf TikTok
Maik Fielitz (IDZ Jena) mit Wyn Brodersen und Michael Schmidt
Die Forschung, die explizit mit dem Begriff „Faschismus“ operiert, ist anderen Ansätzen überlegen, wenn soziologische Fragen nach dem Wahl- und Mobilisierungsverhalten, nach Kommunikations- und Affekthandeln gestellt werden. Genau hier aber spielt die Musik der erwähnten „Faschisierung“ gesellschaftlicher Verhältnisse – historisch wie gegenwärtig.
Süddeutsche Zeitung, 21.6.2026: Die Faschismus-Debatte ist leider keine linke Nebelkerze
Stefan Lessenich (Frankfurter Institut für Sozialforschung) mit Sven Reichardt
Damals war unter den Protestierern ein nennenswerter Teil von Arbeitslosen auf der Straße – was ungewöhnlich ist. Generell sind die Arbeitslosen strukturell vereinzelt und tun sich selten in größerer Zahl zusammen. […] Es gibt heute keinen großen punktuellen Auslöser, den gab es damals sehr wohl. Man hatte mit der Verabschiedung der Hartz-Gesetze im Sommer 2004 einen ganz konkreten Ansatzpunkt für Protest. Dieser Ansatzpunkt fehlt heute.
die tageszeitung, 21.6.2026: Forscher zu deutschem Protestpotential: „Damals war die Situation günstiger“
Dieter Rucht
Politik sollte weniger auf moralische Appelle setzen und mehr Möglichkeiten bieten, selbst aktiv zu werden. Wer die AfD schwächen will, muss ihr wichtigstes Angebot kopieren: das Gefühl, nicht ohnmächtig zu sein. Es braucht echte Erfahrungen von Selbstwirksamkeit. Wer erlebt, dass eigenes Handeln etwas verändert, wird weniger anfällig für autoritäre Versprechen. […] Vereine, Nachbarschaftsprojekte, Bürgerforen, lokale Initiativen. Menschen müssen erleben, dass sie zum Gelingen von etwas beitragen können. Genau dort muss Demokratie ansetzen.
Der Spiegel, 19.6.2026: Was hilft wirklich gegen die Rechtsextremen?
Matthias Quent (Ernst-Abbe-Hochschule Jena)