
#NoG20: Eskalation mit Ansage. Das ipb in den Medien
Die G20-Proteste in Hamburg sind vorbei; die Diskussionen halten an. Neben der Positionierung linker Akteure
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

Die G20-Proteste in Hamburg sind vorbei; die Diskussionen halten an. Neben der Positionierung linker Akteure

### Die Studie ist seit Montag, dem 3. Juli, auf der Projektseite zum Download verfügbar.

Im Februar hat die Süddeutsche Zeitung unseren Kollegen Peter Ullrich zu den Protesten gegen Trump,

Proteste und die aus der Zivilgesellschaft vorgebrachte Kritik werden in der Debatte um den G20-Gipfel

Ort: Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, Hardenbergstraße 16-18, Berlin-Charlottenburg Zeit: 20. Mai 2017,

Das DFG-geförderte Forschungsprojekt „Videoüberwachung von Versammlungen und Demonstrationen. Praxis und Wissensformen von Polizei und Protestierenden
Der AK Riot organisiert eine internationale Konferenz mit Schwerpunkt auf die Konfrontation von Protestierenden und

Transnational Cross-Movement Alliances, Coalition Power and New Global Politics of Labour Wirtschaftliche Globalisierungsprozesse stellen Gewerkschaften

Cross-Movement Convergences: The Urban as Opportunity or Limitation? Im Rahmen der Internationalen Konferenz zu „Cross

Moving Boundaries – Building Bridges. The Remaking of the Environmental Movement? In den vergangenen Jahren
Die Zivilgesellschaft sei, so Matthias Quent, Soziologe aus Jena, „vielleicht die wichtigste Säule wehrhafter Demokratie“. Denn dort könne sich ein „demokratischer Emotions- und Selbstwirksamkeitsraum“ entfalten, den die schwarz-rote Regierung allerdings gerade zusammenkürzt. Quent […] hält das gerade für den Osten, wo es weniger stabile zivilgesellschaftliche Strukturen gibt, für fatal.
die tageszeitung, 25.5.2026: AfD und wehrhafte Demokratie
Matthias Quent (Ernst-Abbe-Hochschule Jena)
Ohne Engagement gäbe es keine Demokratie. Denn sie lebt davon, dass unterschiedliche Personen zusammenkommen und sich gemeinsam für Ziele einsetzen. Verbände, Initiativen und Vereine stiften Gemeinschaft. Außerdem übernehmen sie ganz wichtige gesellschaftliche Aufgaben, ob bewusst oder unbewusst.
Süddeutsche Zeitung JETZT, 22.5.2026: Wie kann ich die Welt ein Stück besser machen?
Swen Hutter (WZB)
Studien belegen, dass ein Mix aus konstruktiven und störenden Protesten wirksam sein kann. Konstruktive Schritte zeigen Lösungen, störende erzeugen Druck. Beide verstärken sich gegenseitig. Ein Beispiel: die brasilianische Landlosenbewegung MST. Sie besetzen brachliegendes Land, also störend, bauen dort aber Schulen und Dörfer auf: konstruktiv.
Nürnberger Nachrichten, 19.5.2026: Lea Bonasera: „Die Klimakrise eskaliert – und Klimaaktivisten werden weggesperrt“
Lea Bonasera (University of Oxford)
Simon Teune säger att medan våldsdåd inom extremhögern ofta vilar på ett bredare stöd inom den egna politiska sfären, agerar de vänsterextrema grupperna mer isolerat. „Där finns ingen miljö som stöder och legitimerar den här typen av handlingar. Tvärtom. Det finns knappt någon som säger att det var en bra idé att organisera de här attackerna.“
Nyheter24.se, 11.5.2026: Efter sabotagen: Polis jagar osynlig extremvänster
Simon Teune (FU Berlin)
Die Berichterstattung zur Letzten Generation [war] emotionalisierender und extremer als wir das bei Fridays for Future im gleichen Zeitraum beobachtet haben. Wir konnten aber auch sehen, dass das auf den sozialen Medien nochmal krasser war. Da gelten ja nicht journalistische Normvorstellungen […] Da posten die Menschen, was ihnen in den Kopf kommt und das kann krass eskalieren.
Podcast Zukunftswissen, 6.5.2026: Was Debatten in sozialen Medien über die Energiewende verraten
Louisa Pröschel (Uni Hamburg)
Die Wissenschaftler nehmen eine „demokratietheoretisch bedenkliche Verschiebung“ wahr: weg von der Absicherung pluralistischer Meinungsäußerungen, hin zu einer normativen Kontrolle symbolischer Provokationen. „Der Staat begibt sich hierbei zunehmend in eine paternalistische Rolle, in der er die Gesellschaft vor ‚zumutbaren Zumutungen‘ zu schützen beansprucht“, heißt es in der Studie.
Berliner Morgenpost, 4.5.2026: Experten widersprechen CDU-Forderung nach Einschränkung der Versammlungsfreiheit
Daniela Hunold (HWR Berlin) und Hartmut Aden