
Spendenaufruf 2018
Spendenaufruf: Für eine unabhängige, selbstorganisierte Protest- und Bewegungsforschung! English Version below Unabhängige, selbstorganisierte Forschung kostet
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

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Wie wirken soziale Bewegungen und Institutionen aufeinander? Unter welchen Bedingungen kommt es zu welcher Interaktionsform

Mapping #NoG20 is a collaborative research project of more than 20 social scientists to analyze

Im Projekt Mapping #NoG20 arbeitet eine Forschungsgruppe mit mehr als 20 Kolleginnen und Kollegen aus

Was passiert in der (deutschen) Bewegungsforschung? Was wird aktuell erforscht und publiziert? Seit Ende 2017

Neben Daniel Weber, dessen Tagungsbericht hier zu lesen ist, haben auch Uwe Krüger und Wolfgang

Am 5. März startet das neue Programm des Kolloquiums ‚Politik von unten‘ mit vielen spannenden

Der Dokumentarfilm „Standing up for Science“ von IPB-Vorstandsmitglied Dieter Rucht ist nun auf Youtube verfügbar.

Wie kommen soziale Bewegungen zusammen? Wie gelingt es geographische und ideologische Unterschiede zu überbrücken? Der Aufstieg

Auf unserem Blog stellen wir in unregelmäßigen Abständen Buchpublikationen von ipb-Mitgliedern vor. Den Anfang macht
Wie mobilisiert man gegen Regierungspolitik, ohne mit der größten Oppositionspartei zu kooperieren oder von ihr vereinnahmt zu werden? Das hat schon manche soziale Bewegung vor Probleme gestellt. Andererseits ist es auch eine strategisch geschickte Möglichkeit für Regierungsvertreter zu demobilisieren: den potenziellen Protest gegen die eigene Politik diskursiv mit AfD und Co. zu verbinden.
Frankfurter Rundschau, 20.7.2026: Wo bleiben die Proteste gegen den Sozialabbau?
Manès Weisskircher (TU Dresden)
„In Erfurt ist letztlich das passiert, was die Protestgruppen angekündigt haben. Das, was im Vorfeld an Schreckensszenarien ausgemalt worden ist, hatte damit schlicht nichts zu tun“, sagt der Protestforscher Simon Teune von der Freien Universität Berlin. Die Blockaden von „Widersetzen“ beruhen auf einem „bereits etablierten Aktionskonsens“, […] die Aktionsform reihe sich in eine lange Geschichte massenhaften zivilen Ungehorsams ein. „Da geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen zu attackieren oder Barrikaden in Brand zu stecken, sondern eher um das Bild eines gut organisierten, entschlossenen Widerstands.“
Tagesspiegel, 12.7.2026: „Die klassische autonome Szene existiert nicht mehr“
Simon Teune (FU Berlin)
Gerade im Ausland, berichtet Heike Walk von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, wie in Griechenland oder Spanien, sei das genossenschaftliche Modell eine moderne Alternative. Diese Haltung habe erst mit der Nachhaltigkeitsbewegung hierzulande Einzug gehalten, also mit einer „wachsenden Bewegung von Leuten, die sagen, ‚wir wollen anders wirtschaften'“. Inzwischen nimmt Walk einen neuen Schwung im genossenschaftlichen Modell wahr.
mdr aktuell, 9.7.2026: Günstig leben, gemeinsam entscheiden
Heike Walk (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde)
Die Bevölkerung fragt inzwischen Output-orientiert: Was liefert die Demokratie, ist sie effizient? Worüber wir aber zu wenig sprechen, ist die demokratische Alltagskultur: dass wir etwa im Bus angstlos über die Regierung schimpfen können, dass wir in den Unternehmen auf den Fluren laut über Führungsentscheidungen debattieren oder dass wir Proteste und Petitionen organisieren können. Das sind weithin unterschätzte Faktoren der Lebensqualität. Wie bedeutsam diese Kultur und Freiheit sind, nehmen wir in der Regel nicht mehr wahr.
Die Zeit, 30.6.2026: Wir sind der Staat
Nina Wienkoop (HAW Hamburg)
Wie also sieht er aus, der Weg aus der Demokratie-Krise? Für Geißel ist das klar: „Bürger stärker in die Gestaltung der Demokratie und ihrer Institutionen miteinbeziehen.“
Die Presse, 26.6.2026: Heraus aus der Demokratie-Krise! Nur wie?
Brigitte Geissel (Uni Frankfurt)
Es ist also die Kombination von für sich genommen harmlosen Inhalten mit Chiffren, die auf eine jüdische Weltverschwörung oder die vermeintliche Überlegenheit einer »weißen Rasse« anspielen, die den digitalen Antisemitismus so reichweitenstark und damit so gefährlich macht. Dadurch tragen Plattformen wie TikTok zu einer Dynamik bei, »die sich nicht allein über klassische Faktoren wie politische Zugehörigkeit oder ideologische Überzeugung erklären lässt, sondern bei der die digitale Praxis selbst eine tragende Rolle spielt«.
Jüdische Allgemeine, 23.6.2026: Antisemitismus: Eine neue Studie untersucht den Judenhass auf TikTok
Maik Fielitz (IDZ Jena) mit Wyn Brodersen und Michael Schmidt