Wir verwehren uns gegen die Diffamierungen und Anfeindungen gegen unsere Kolleg:innen und Institutsmitglieder, die sich letzte Woche in einem offenen Brief für das Recht der Studierenden der Freien Universität Berlin auf friedlichen Protest aussprachen. Die Kolleg:innen forderten die Einhaltung des in Artikel 8 des Grundgesetzes verbrieften Rechts auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit als Grundlage unserer Demokratie. Ihnen zu unterstellen, sie stünden damit nicht auf dem Boden des Grundgesetzes entbehrt jeder Grundlage.
ipb Vorstand – 14.05.2024, Berlin
Neues aus dem Institut

Rechte Proteste erforschen – Working Paper 4.2021 erschienen
Das working paper fasst Erfahrungen aus der qualitativen und quantitativen Forschung zu rechten Protestmobilisierungen zusammen. Dabei zeigen die Autor:innen Potentiale und Schwierigkeiten einzelner Ansätze auf.

Einspruch zur Gründung eines Forschungsinstituts beim Verfassungsschutz
Über 200 Wissenschaftler*innen kritisieren Pläne des Verfassungsschutzes, mit einem Zentrum für Analyse und Forschung zum Wissenschaftsakteur zu werden. Sie sehen wissenschaftliche und forschungsethische Standards bedroht und befürchten Auswirkungen auf die unabhängige Forschung in dem Themenfeld.

Open-Access-Sammelband zur Unterbringung Flüchtender in Deutschland erschienen
Die Unterbringungssituation von Geflüchtetetn ist äußerst prekär und hinsichtlich zentraler Aspekte durch Fremdbestimmung, Exklusion und fehlende Partizipationsmöglichkeiten gekennzeichnet. Der im ipb-Projekt „Handlungsfähigkeit in der bundesdeutschen Flüchtlingsunterbringung“ entstandene, von Judith Vey und Salome Gunsch herausgegebene Sammelband beschäftigt sich mit Unterbringungskontexten und -realitäten.

Neues aus der Bewegungsforschung: Publikationen von ipb-Mitgliedern (II.2021)
Womit beschäftigen sich die Mitglieder des Protestinstituts? Ihre aktuellen Publikationen geben einen Überblick.

Deutschlands Zivilgesellschaft in der Corona-Pandemie – Working Paper 3.2021 erschienen
Das Working Paper präsentiert Ergebnisse einer Organisationsbefragung zur Auswirkung der COVID-19 Pandemie auf Vereine und Initiativen in Deutschland. Die Studie zeigt, dass die Zivilgesellschaft in der ganzen Breite mit großer Wucht getroffen wurde.

Letzter Ausweg: Protestcamp – Working Paper II.2021 erschienen
Geflüchtete organisieren ein Protestcamp gegen die desolaten Unterbringungsbedingungen. Mit qualitativen Leitfadeninterviews, informellen Gesprächen, teilnehmender Beobachtung und einer Medien- und Dokumentenanalyse zeichnen die Autor:innen ein differenziertes Bild vom Protest und seinem Kontext.

Neues aus der Bewegungsforschung: Publikationen von ipb-Mitgliedern (I.2021)
Zu welchen Themen die Forscher*innen des ipb zurzeit arbeiten, lässt sich an ihren wissenschaftlichen Publikationen ablesen. Wir dokumentieren zentrale Publikationen des ersten Quartals 2021.

Rezension: Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen
Alexandra Bechtum und Carolina Vestena rezensieren das Handbuch „Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen“ des gleichnamigen AK. In ihrem Urteil „regt“ der Band „dazu an, gesellschaftstheoretisch fundierte Analysen innerhalb der Bewegungsforschung stärker zu berücksichtigen.“

#HambacherForst – ipb working paper erschienen
Das working paper untersucht anhand von Beiträgen der Polizei Aachen im Kurznachrichtendienst Twitter, wie die Polizei durch Verwendung sozialer Medien die Darstellung der Proteste rund um den Hambacher Forst im öffentlichen Diskurs prägte.