
Bewegungsggespräch: die neue Flüchtlingsbewegung
Ein Kampf gegen Windmühlen? Die Flüchtlingsbewegung zwischen Residenzpflicht, Protestcamps und RechtspopulistInnen Ort: taz-cafe, Rudi-Dutschke-Str. 23,
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

Ein Kampf gegen Windmühlen? Die Flüchtlingsbewegung zwischen Residenzpflicht, Protestcamps und RechtspopulistInnen Ort: taz-cafe, Rudi-Dutschke-Str. 23,

Theoretische Ansätze, Analyseperspektiven und Konzepte der Forschung über contentious politics, soziale Bewegungen und politischen Protest

Peter Ullrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Protest- und Bewegungsforschung, hat seine zweite Monographie zum

Call for Contributions: Workshop „Riot!“, Freitag, 13. Dezember 2013, 10-16 Uhr, Institut für Protest- und

Lobbycontrol hat die Erforschung von Protestbewegungen mit Finanzierung des Ölkonzerns BP skandalisiert. Was sagt eine Finanzierung durch Unternehmen über den Zustand der Protestforschung aus und wie geht man damit um? Das ist Gegenstand einer Diskussion im Kolloquium Politik von unten.

Seit Mitte September ist Melanie Müller Promotionsstipendiatin am IPB. Sie arbeitet an ihrer Promotion über

Das Bewegungsgespräch: Spaltet die Endlagersuche die Umweltbewegung? Zeit: Mittwoch, 11. September 2013, 19 Uhr Ort:

Sabrina Zajak, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung, hat zum 1. Juli

Zwei Mitglieder des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung, Sebastian Haunss und Peter Ullrich, widmen sich

Tagtäglich treffen wir auf Proteste. Und wir reagieren sehr unterschiedlich auf sie. Worauf gründet unser Umgang mit Protesten? Was wissen wir über sie? Und woher kommt dieses Protestwissen? Diese Fragen beantwortet Simon Teune in einem Radioessay für detektor.fm.
„Die Proteste sind immer wieder ein Stresstest für das System“, sagt der Politikwissenschaftler Tareq Sydiq von der Universität Marburg. Diese Momente zwängen das System inmitten einer politischen Krise zur Reaktion. Dabei könne die Staatsmacht Fehler machen, „die sich vielleicht akkumulieren und zu einem Regime Change oder Systemkollaps führen.“ Gleichzeitig erhalte der Staat die Gelegenheit, seine Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.
dpa, 8.1.2026: Wut ohne Hoffnung – Neuer Stresstest für Irans Staatsmacht
Tareq Sydiq (Uni Marburg)
Auch in der radikalen Linken gebe es Kritik an solchen Aktionen, sagt Teune und spricht von „roten Linien“, die hier überschritten wurden. „Ein wesentlicher Punkt ist, dass solche militante Aktionen nicht Selbstzweck sein dürfen, sondern dass sie eine politische Botschaft vermitteln müssen.“ Etwa bei Blockaden von Castortransporten oder Sabotage an Atomanlagen sei deutlich, wogegen sich die Aktion richte.
Berliner Morgenpost, 7.1.2025: Soziologe zu Brandanschlag: Den Tätern gehe es „um den Schaden selbst“
Simon Teune (FU Berlin)
Die Rede von Feminismus von Rechts ist aus Leidingers Perspektive falsch: Feminismus könne nie antidemokratisch sein oder solle nie explizit rassistisch sein. Die Professorin betont, dass der zentrale Kern einer feministischen Analyse bei Lukreta fehle: Machtverhältnisse, patriarchale Strukturen und unterschiedliche Betroffenheiten blende Lukreta aus.
die tageszeitung, 1.1.2026: Feminismus von Rechts? Über die Masche von Lukreta
Christiane Leidinger (FH Düsseldorf)
In seinem Buch Die neue Protestkultur dokumentiert Sydiq den identitätsstiftenden Faktor von Protesten in unterschiedlichen Ländern. Er wird allzu gern in der allgemeinen Wahrnehmung vernachlässigt. Dabei ist er maßgeblich, ob sich aus einer einmaligen Aktion aufgrund „kurzfristiger Empörung“ oder eines „moralischen Schocks“ über ein Ereignis ein langfristiges Engagement herausbildet.
Deutschlandfunk, 26.12.2025: Eine Beschwörung demokratischer Langsamkeit
Tareq Sydiq (Uni Marburg)
Wir haben seit [den Baseballschlägerjahren] ein sehr hohes Niveau rechter Gewalt […], wir haben mindestens seit 2014, 2015 eine Zunahme von rechtsterroristischen Strukturen, also diejenigen, die glauben, dass sie mit Gewalt eine völkische Reinheit herstellen können, indem sie versuchen, Menschen, die hier eingewandert sind oder Zuflucht gesucht haben, zu vertreiben.
WDR Podcast 18 Millionen, 12.12.2025: Wie normal ist Rechtsextremismus?
Fabian Virchow (FH Düsseldorf)
Da finden sich verschiedene Fraktionen zusammen. Junge Menschen sind ja nicht homogen, die demonstrieren aus unterschiedlichen Gründen. Manche sind pazifistisch eingestellt, andere wollen lieber gleich Karriere machen, dritte ärgern sich über den Politikstil. Das ist nicht einheitlich, aber es gibt ein verbindendes Interesse.
Deutschlandfunk Kultur, 5.12.2025: Schulstreiks gegen Wehrpflicht: Wie eine neue Jugendbewegung entsteht
Felix Anderl (Uni Marburg)