
Wo steht die Medienkritik sozialer Bewegungen? Einladung zur ipb-Jahrestagung 2017
Aus sozialen Bewegungen heraus sind Medienkonzerne, öffentlich-rechtliche Medien und der professionelle Journalismus seit je scharf
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

Aus sozialen Bewegungen heraus sind Medienkonzerne, öffentlich-rechtliche Medien und der professionelle Journalismus seit je scharf

Am 19. und 20. Mai 2017 fand am Institut für Protest- und Bewegungsforschung die zweitägige

Vorbemerkung: Dieses Interview führte eine Hamburger Tageszeitung mit ipb-Forscher Peter Ullrich. Der Chefredaktion geriet es

– Scroll down for English – Für das Programm Herbst/Winter 2017 des Kolloquiums „Politik von

Zwischen Parlament und Straße – Rot-Rot-Grün und Stadtpolitik von unten Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23,

Die G20-Proteste in Hamburg sind vorbei; die Diskussionen halten an. Neben der Positionierung linker Akteure

### Die Studie ist seit Montag, dem 3. Juli, auf der Projektseite zum Download verfügbar.

Im Februar hat die Süddeutsche Zeitung unseren Kollegen Peter Ullrich zu den Protesten gegen Trump,

Proteste und die aus der Zivilgesellschaft vorgebrachte Kritik werden in der Debatte um den G20-Gipfel

Ort: Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, Hardenbergstraße 16-18, Berlin-Charlottenburg Zeit: 20. Mai 2017,
Die Niederschlagung der Proteste im November 2019 galt bisher als Tiefpunkt im Umgang des Systems mit Protestierenden. Nun aber liegen die Todeszahlen um ein Vielfaches darüber. Schwer vorstellbar, wie der Staat hier zurückrudern und dauerhaft wieder mit weniger Gewalt herrschen soll. […] wenn die Islamische Republik noch Vertrauen außerhalb ihrer engsten Kreise genoss: Damit dürfte es endgültig vorbei sein.
Zeit Online, 26.1.2026: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt
Tareq Sydiq (Uni Marburg)
Sehr häufig ist in den Interviews [mit den Menschen, die besonders destruktiv waren] herausgekommen, dass sie viele Verwundungen im Leben hatten, viele Blockaden gesehen haben: es geht nicht mehr weiter mit dem Aufstieg oder es geht nicht so voran mit der Gesellschaft. Wir haben das Nullsummendenken genannt. Das ist zentral um die Zerstörungslust zu erklären, dass sie so rechts geworden ist.
Falter Radio, 18.1.2026: Was tun gegen einen demokratischen Faschismus
Oliver Nachtwey (Uni Basel)
Viele Demonstrierende in Iran treten nicht vordergründig für ein bestimmtes politisches System an, sagt Sydiq, sondern für ein Thema: Umwelt, Frauenrechte, Wirtschaft. Sich auf einen Inhalt zu konzentrieren, könne Akteuren mehr Redefreiheit in Iran ermöglichen, weil ihr Protest keine Generalkritik am Regime darstelle.
Spiegel Online, 18.1.2026:Wer protestiert gegen das Regime? Ein Blick auf Irans Opposition
Tareq Sydiq (Uni Marburg)
Es hat überhaupt keinen Sinn, die Augen zu verschließen vor den Problemen der Welt. Davon verschwinden sie nicht. Im Gegenteil: Wenn wir nicht tätig werden, wenn wir nicht die Hoffnung haben, etwas zum Besseren verändern zu können, erst dann gibt es die Sicherheit, dass alles noch schlimmer wird. Wichtig ist, dass wir die Ohnmacht reflektieren, dass wir darüber reden. Natürlich sind wir ohnmächtig in ganz vielen Fragen. Aber dieses Eingeständnis kann den Blick darauf wenden, wo wir nicht ohnmächtig sind. Und daraus kann eine Energie entstehen, die auch gesellschaftlich die Weichen in eine andere Richtung stellt.
BR2, 16.1.2026: Demokratie als Aufgabe
Matthias Quent (HS Magdeburg-Stendal)
Grundsätzlich hält Teune es daher für möglich, dass sich auch aus dem rechtsextremen Spektrum noch Proteste formieren könnten – etwa dann, wenn sich das Thema vor den Landtagswahlen als politisch nützlich erweisen würde. Für Konservative sei jedoch Protest nicht das Mittel der Wahl, um politische Unzufriedenheit auszudrücken.
euronews, 13.1.2026: Nach Terror-Anschlag auf Berliner Stromnetz: Warum es keine Demos gab
Simon Teune (FU Berlin)
„Es kann also gut sein, dass Menschen zu Demos bezüglich beider Themen gegangen sind, um gegen den Bruch des Völkerrechts zu demonstrieren.“ Zudem gebe es Gemeinsamkeiten: „Sowohl die USA als auch Israel setzen das ‚Recht des Stärkeren‘ gewaltsam durch“, erklärt Anderl. „Das gibt durchaus Anlass zur transnationalen Mobilisierung.“
nau.ch, 11.1.2026: „Free Maduro“: Darum jubeln Palästina-Linke Venezuela-Diktator zu
Felix Anderl (Uni Marburg)