
Bericht zur ipb-Jahrestagung 2018 – „Der Kontext lokaler Proteste“
„Der Kontext lokaler Proteste“ – Jahrestagung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung Am 09. und
Hier finden sich die aktuellen Aktivitäten des ipb und seiner Mitglieder: Informationen zu neuen Projekten und Veranstaltungen, Kommentare zum aktuellen (Protest-)Geschehen.

„Der Kontext lokaler Proteste“ – Jahrestagung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung Am 09. und
Bei ipb-Kollegin und Vorstandsmitglied Priska Daphi sind an der Professur für Konfliktsoziologie der Universität Bielefeld

Bericht zum Track “Einheit und Varianz im polizeilichen Umgang mit Gipfelprotesten” der ipb-Jahrestagung 2018 “Der

Auf unserem Blog stellen wir in unregelmäßigen Abständen Buchpublikationen von ipb-Mitgliedern vor. Bisher sind Rezensionen

Am 17. Oktober 2018 ist unsere Kollegin, Freundin und Weggefährtin Britta Baumgarten nach längerer Krankheit viel zu früh verstorben. Ein Nachruf.

Das ipb working paper II.2018 ist erschienen: Dieter Rucht – Sitzenbleiben, #aufstehen oder aufstehen? Über

Die jüngste #unteilbar-Demonstration in Berlin zog Zehntausende auf die Straße. Auch in München, Chemnitz und

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Rechte Proteste und Gegenmobilisierung in Städten und Gemeinden Podiumsdiskussion: 09. November, 19.00h, Zentrum Technik und

2018 startet das Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) eine eigene Rubrik im Forschungsjournal Soziale
Die Niederschlagung der Proteste im November 2019 galt bisher als Tiefpunkt im Umgang des Systems mit Protestierenden. Nun aber liegen die Todeszahlen um ein Vielfaches darüber. Schwer vorstellbar, wie der Staat hier zurückrudern und dauerhaft wieder mit weniger Gewalt herrschen soll. […] wenn die Islamische Republik noch Vertrauen außerhalb ihrer engsten Kreise genoss: Damit dürfte es endgültig vorbei sein.
Zeit Online, 26.1.2026: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt
Tareq Sydiq (Uni Marburg)
Sehr häufig ist in den Interviews [mit den Menschen, die besonders destruktiv waren] herausgekommen, dass sie viele Verwundungen im Leben hatten, viele Blockaden gesehen haben: es geht nicht mehr weiter mit dem Aufstieg oder es geht nicht so voran mit der Gesellschaft. Wir haben das Nullsummendenken genannt. Das ist zentral um die Zerstörungslust zu erklären, dass sie so rechts geworden ist.
Falter Radio, 18.1.2026: Was tun gegen einen demokratischen Faschismus
Oliver Nachtwey (Uni Basel)
Viele Demonstrierende in Iran treten nicht vordergründig für ein bestimmtes politisches System an, sagt Sydiq, sondern für ein Thema: Umwelt, Frauenrechte, Wirtschaft. Sich auf einen Inhalt zu konzentrieren, könne Akteuren mehr Redefreiheit in Iran ermöglichen, weil ihr Protest keine Generalkritik am Regime darstelle.
Spiegel Online, 18.1.2026:Wer protestiert gegen das Regime? Ein Blick auf Irans Opposition
Tareq Sydiq (Uni Marburg)
Es hat überhaupt keinen Sinn, die Augen zu verschließen vor den Problemen der Welt. Davon verschwinden sie nicht. Im Gegenteil: Wenn wir nicht tätig werden, wenn wir nicht die Hoffnung haben, etwas zum Besseren verändern zu können, erst dann gibt es die Sicherheit, dass alles noch schlimmer wird. Wichtig ist, dass wir die Ohnmacht reflektieren, dass wir darüber reden. Natürlich sind wir ohnmächtig in ganz vielen Fragen. Aber dieses Eingeständnis kann den Blick darauf wenden, wo wir nicht ohnmächtig sind. Und daraus kann eine Energie entstehen, die auch gesellschaftlich die Weichen in eine andere Richtung stellt.
BR2, 16.1.2026: Demokratie als Aufgabe
Matthias Quent (HS Magdeburg-Stendal)
Grundsätzlich hält Teune es daher für möglich, dass sich auch aus dem rechtsextremen Spektrum noch Proteste formieren könnten – etwa dann, wenn sich das Thema vor den Landtagswahlen als politisch nützlich erweisen würde. Für Konservative sei jedoch Protest nicht das Mittel der Wahl, um politische Unzufriedenheit auszudrücken.
euronews, 13.1.2026: Nach Terror-Anschlag auf Berliner Stromnetz: Warum es keine Demos gab
Simon Teune (FU Berlin)
„Es kann also gut sein, dass Menschen zu Demos bezüglich beider Themen gegangen sind, um gegen den Bruch des Völkerrechts zu demonstrieren.“ Zudem gebe es Gemeinsamkeiten: „Sowohl die USA als auch Israel setzen das ‚Recht des Stärkeren‘ gewaltsam durch“, erklärt Anderl. „Das gibt durchaus Anlass zur transnationalen Mobilisierung.“
nau.ch, 11.1.2026: „Free Maduro“: Darum jubeln Palästina-Linke Venezuela-Diktator zu
Felix Anderl (Uni Marburg)